Mein Album „2174“

2174Am Donnerstag dieser Woche findet ab 20.00 im Blauen Adler in Würzburg ein besonderes Konzert statt. Erstmals überhaupt spiele ich in kleiner Besetzung alle Songs meines Debutalbums „2174“ aus dem Jahr 2004. Die Songs des Albums sind in den letzten Jahren in meinen regulären Konzertprogrammen nicht mehr oft aufgetaucht, wurden nach Veröffentlichung relativ bald durch andere Songs von aktuelleren Alben ersetzt, einige der Songs habe ich sogar überhaupt noch nie vor Publikum gespielt. Die Dennis Schütze Combo wird in der ersten Hälfte des Abends die Songs dieses Albums in der vorbestimmten Reihenfolge interpretieren. Aus Alt mach Neu, sozusagen. Weiterlesen

Short Story: „Living in the Shadows“ by Dennis Schütze

I live in an apartment, in an old house, in the backstreet of a small city. I live in that apartment, I stay there most of the time, I work there, I eat and drink and I sleep there. There are also other apartments in that old house and other people who live there, I suppose. I’m not sure about it though because I seldom see anybody. Every day I go down the hall and take the stairway down to pick up letters or papers but I never meet anybody on my way down or back up. Whenever I leave my apartment and pass the doors of other apartments I never hear a voice or music or laughter or any other form of noise that would indicate that somebody lives there. I never meet anybody when I leave the house and the mailboxes are always empty. When I return in the evening or at night I look at the building from the outside but I never see lights on in any other of the apartments nor have I ever seen anybody on their balcony. It seems like nobody’s ever at home and I live there all by myself. Weiterlesen

Album: Urban Chic & Country Cool (3)

uccc500pxNew album coming soon: Mit zwölf Songs von Alan Toussaint, Lee Hazlewood, Jim Croce, Arlo Guthrie, Rick Huckaby, Barbara Keith, Doug Kershaw, Richard Leigh, Leanne Scott, Keith Urban, Chris Whitley und The Band, produziert, aufgenommen und eingespielt von Dennis Schütze (voc, git, banjo, uke, dobro, keys), mit Mandy Stöhr (voc), Sandra Buchner (voc), Camilo Goitia (bass) & Jan Hees (drums), erscheint im Januar 2017 bei Fuego. (Fotos & Design: Dennis Schütze)

Albumpreview beim Konzert am Do, 8. Dezember um 20.00 im Blauen Adler, Würzburg.

Film: „Detroit Rawk!!!“ von René Hazekamp

Passend zur letzten Buchrezension: Der Film „Detroit Rawk!!!“ von René Hazekamp für den niederländischen Sender VPRO portraitiert die Garagenrockszene der US-amerikanischen Stadt Detroit im Jahr 2001. Mein Lieblingszitat über die Musikerszene Detroits: „It’s nothing new to us to play soul-records fast and loud. We’ve been playing music fast and loud as long as there’ve been amplifiers. It doesn’t matter what kind of music it is.“ (Mick Collins / The Dirtbombs)


(Danke für den Hinweis an Bernhard Kauler)

Buch: „Jack White“ von Nick Hasted

jackwhitebuchNick Hasted ist ein britischer Musikjournalist und hat mit „The Kinks: You really got me“ (2011) und „The dark Story of Eminem“ (2003) bereits zwei musikhistorische Monographien vorgelegt. Seine neueste Publikation beschäftigt sich nun mit dem US-amerikanischen Ausnahmemusiker, Produzenten und Konzeptkünstler Jack White. Der Untertitel der englischen Originalausgabe ergänzt „How he built an Empire from the Blues“. Weiterlesen

Kurzer Tagungsbericht GfPM 2016, Hamburg

Vom 18.-20. November fand am Institut für Historische Musikwissenschaft in Hamburg die 26. Arbeitstagung der Gesellschaft für Popularmusikforschung statt. Ich war daran als Redner mit meinem Erfahrungsbericht „Wo findet eigentlich (pop)musikwissenschaftlicher Diskurs statt?“ beteiligt, außerdem war ich Hörer und Diskussionsteilnehmer bei etlichen Vorträgen anderer.

Ich war mit dem ICE von Würzburg aus angereist. Weil ich zeitig angekommen war, machte ich einen Spaziergang durch die Innenstadt inkl. kleiner Stärkung (Mittagstisch@Erste Liebe, empfehlenswert) und erreichte problemlos das Institut. Nach Empfang, Registrierung und Begrüßung begann das Programm pünktlich um 15.00 mit einer Keynote des gastgebenden Institutsleiters Friedrich Geiger, der sich dazu das Thema „Virtuosität von Franz Liszt bis Snark Puppy“ herausgesucht hatte und bot damit einen konkreten und interessanten Einstieg zur Tagung (Grundthese: Virtuosität basiert auf visueller Darstellung). Übergreifendes und vorgegebenes Thema der Tagung war „Schneller, höher, lauter – Virtuosität in (populären) Musiken“. Der Call dazu war bereits vor ca. einem Jahr rausgegangen, Einsendeschluss war irgendwann im Frühjahr, die Referenten hatten also mehrere Monate Zeit ihren Vortrag vorzubereiten. Die Vorträge setzen sich zusammen aus solchen mit tatsächlichem Bezug zum bewusst breit angelegten Thema Virtuosität und sog. freien Beiträgen, die (meist in Raum C) ein anderes, selbst gewähltes Thema hatten. Oftmals wirkten die Vorträge mit Bezug zum Thema Virtuosität mehr oder weniger konstruiert, tatsächlich wurden wohl Themenbereiche, in die der jeweilige Referent eingearbeitet ist, zurecht gebogen um der Vorgabe zu entsprechen. Weiterlesen

Erfahrungsbericht: Wo findet eigentlich (pop)musikwissenschaftlicher Diskurs statt?

Meine Studienzeit liegt schon eine Weile zurück. Als ich das (Zweit-)Studium der Musikwissenschaft an der bayerischen Universität meiner Heimatstadt antrat, hatte ich gerade das Diplom an einer Hochschule für Musik absolviert. Es war ein praktisch orientiertes Studium gewesen, abgesehen vom Hauptfach, wo man den Lehrer zweimal die Woche in einer Eins-zu-eins Situation gegenüber saß, hatte es kaum Gelegenheiten für einen erweiterten fachlichen Austausch gegeben. Musikpädagogische Erfahrungen sammelte man alleine, es wurde kaum etwas empfohlen, besprochen oder diskutiert. Aus diesem Grund hatte ich mich auch für ein anschließendes, geisteswissenschaftliches Studienfach entschieden. Für mich gab es mit dem Beginn des Zweitstudiums einiges nachzuholen. Insbesondere in meinen Nebenfächern Amerikanistik und Kulturwissenschaft englischsprachiger Länder gab es bergeweise Texte aus mehr als 500 Jahren zu lesen. Ich richtete mich dabei nach einer Liste von Titeln die im ersten Semester an alle Studierenden als kleines, kopiertes Heftchen ausgegeben worden war. Ob man diese Titel gelesen hatte, interessierte im weiteren Verlauf aber dann niemanden mehr. Im Grundstudium wurden in den Einführungskursen und Proseminaren verschiedene Themen an die Kursteilnehmer verteilt, man musste ein Referat darüber halten und am Ende des Semesters eine Seminararbeit abgeben. Lehrbeauftragte waren gestresst und hatten kaum Zeit, Professoren waren so gut wie nicht ansprechbar. So ging es im Hauptstudium weiter: Vorlesung und Seminar besuchen, Referate der Mitstudierenden anhören, Seminararbeit schreiben und abgeben, Schein abholen. Meinungsaustausch oder Diskussionen gab es nicht. Weiterlesen

Blogrezensionen musikhistorischer, musikpädagogischer und musikwissenschaftlicher Publikationen (2014-16)

Anlässlich meiner Teilnahme als Referent der 26. Arbeitstagung der Gesellschaft für Popularmusikforschung am Institut für Historische Musikwissenschaft der Universität Hamburg vom 18.-20. November 2016 im Folgenden eine Liste von Buchbesprechungen musikhistorischer, musikpädagogischer und musikwissenschaftlicher Publikationen, darunter einige themenspezifische Sammelbände. Die entsprechenden Blogartikel erschienen in den Jahren 2014-16, die Printexemplare der Publikationen wurden von den Verlagen zur Verfügung gestellt.

Buch: „Johnny Cash“ von Robert Hilburn
Buch: „How to write about Music“ von Marc Woodworth & Ally-Jane Grossan (Hg.)
Buch: „Lexikon Musiklehre“ von Clemens Kühn
Buch: „DJ Culture“ von Ulf Poschardt
Buch: „Jerry Lee Lewis. His Own Story“ von Rick Bragg
Buch: „Grundwissen Instrumentalpädagogik“ von Barbara Busch (Hg.)
Buch: „Gehaltsästhetik. Eine Kunstphilosophie“ von Harry Lehmann
Buch: „Pleased To Meet You“ von Wolfgang Doebeling
Buch: „Marmor, Stein und Liebeskummer“ von Christian Bruhn
Buch: „The Techniques of Guitar Playing“ von Seth F. Josel & Ming Tsao
Buch: „Methoden der Erforschung populärer Musik“ von Jan Hemming
Buch: „Cowboys & Indies“ von Gareth Murphy
Buch: „Lehrbuch der harmonischen Analyse“ von Thomas Krämer
Buch: „Satztechniken im 20. Jahrhundert“ von Christoph Wünsch
Buch: „Harmonielehre im Selbststudium“ von Thomas Krämer
Buch: „Warum Jazz?“ von Kevin Whitehead
Buch: „Das grosse Orchester der Tiere“ von Bernie Krause
Buch: „Deutsche Musik“ von Friederike Wißmann
Buch: „Musikgeschichte im Überblick“ von Werner Keil
Buch: „Harmonielehre für Gitarre“ von Gerhard Brunner und Thomas Dütsch
Buch: „I Sing the Music of My Heart – Erinnerungen“ von Jessye Norman
Buch: „Basistexte Musikästhetik und Musiktheorie“ von Werner Keil (Hg.)
Buch: „Texte zur Musikästhetik“ von Frieder von Ammon & Elisabeth Böhm (Hg.)
Buch: „I Have A Stream“ von Berthold Seliger
Buch: „Emanuel Schikaneder“ von Eva Gesine Baur
Buch: “Musikphilosophie” von Richard Klein
Buch: “Highway 61 Revisited” von Mark Polizotti
Buch: „Musikwirtschaft 2.0“ von Steffen Höhne, Matthias Maier, Wolf-Georg Zaddach (Hg.)
Buch: „Das Geschäft mit der Musik“ von Berthold Seliger
Buch: „Akustisches Kapital“ von Bastian Lange, Hans-Joachim Bürkner, Elke Schüßler (Hg.)
Buch: “Das zweite Ich” von Gunter Reus (Hg.)
Buch: „Warum Hits Hits werden“ von Volkmar Kramarz
Buch: „Grundeinkommen statt Urheberrecht?“ von Ilja Braun
Buch: „Geschichte wird gemacht“ von Dietrich Helms und Thomas Phleps (Hg.)
Buch: „Gravitationsfeld Pop“ von Uwe Breitenborn, Thomas Düllo und Sören Birke (Hg.)
Buch: „Künstler. Ein Report“ von Wolfgang Schneider (Hg.)
Buch: „How Music Works“ von David Byrne