Album & Kinderbuch: „Alles Wird Bunt“ von Johannes Stankowski & Eva-Maria Ott-Heidmann

AllesWirdBuntJohannes Stankowski ist ein deutscher Sänger, Gitarrist und Songschreiber. Nach einigen Jahren als Folkmusiker veröffentlichte er 2014 das Album „Alles wird grün“ mit selbstverfassten Kinderliedern. Das Album erschien als Package mit einem kleinen, handlichen Bilderbuch mit farbenfrohen Illustrationen der Künstlerin Eva-Maria Ott- Heidmann. Lieder und Bilderbuch kamen gut an, machten unter Kindern und Eltern schnell die Runde und wurden in Null-Komma-Nichts zum bald gar nicht mehr so geheimen Geheimtipp. Weiterlesen

Songproduktion: „Verse gegen die Wand“ von Simon-Philipp Vogel

Nach einigen Monaten Arbeits- und Findungsphase hat der Würzburger Liedermacher Simon-Philipp Vogel heute eine neue Songproduktion mit dem Titel „Verse gegen die Wand“ veröffentlicht. Diesmal handelt es sich um ein kritisches Liedermacherwerk in reduziertem, akustischen Arrangement und mit klarer Positionierung.

Ich habe produziert, Klavier gespielt, Backings eingesungen und Kontrabass und Blockflöten arrangiert. Eingespielt haben Armin Köbler (Flöten) und Camilo Goitia (KBass). Jetzt drückt auf „Play“ und schlagt die Ferse gegen den Schrank! Kommentare und Feedback aller Art sind wie immer herzlich Willkommen.

Noten: „Bad, Bad Leroy Brown“ für Chor von Oliver Gies (Arr.)

BadLeroyBrown„Bad, Bad Leroy Brown“ ist ein Song des US-amerikanischen Singer/Songwriters Jim Croce. Er erschien auf seinem zweiten Album „Life and Times“ (1973) und die Single war im Sommer 1973 für zwei Wochen auf Platz 1 der Billboard Hot 100 Chart. Nur wenige Wochen später, am 20. September, verstarb Croce unerwartet bei eines Flugesabsturzes während der Tour für das Album. Sein Song wurde in unzähligen Versionen interpretiert, herausragend darunter sicherlich das Swing-Arrangement für Big Band gesungen von Frank Sinatra aus dem Jahr 1974. Der hatte mit „Leroy Brown“ immerhin einen kleinen Hit, behielt den Song danach noch jahrelang in seinem Live-Repertoire und somit zählt er mittlerweile längst zu einem etablierten Standard vieler Big Bands, Tanzcombos und Galabands. Weiterlesen

Buch: „Die elfte Plage“ von Peter Laudenbach

DieElftePlagePeter Laudenbach ist freier Journalist und Theaterkritiker u.a. für taz, Tagesspiegel, Tipp und Süddeutsche Zeitung. 2013 erschien bei Tiamat das Büchlein „Die elfte Plage“, eine kritische Bestandsaufnahme zum Thema Berlin-Tourismus. In 16 Kapiteln und einem abschließenden Literaturverzeichnis beschreibt Laudenbach in dem handlichen und kompakten Taschenbuch die gegenwärtige Situation des Hauptstadt-Tourismus. In Anspielung an die zehn biblischen Plagen des alten Testaments wird der Berlin-Besucher bereits im plakativen Titel als elfte Plage bezeichnet. Der Untertitel „Wie Berlin-Touristen die Stadt zum Erlebnispark machen“ präzisiert die Grundhaltung noch etwas. Weiterlesen

Buch: „Jerry Lee Lewis. His Own Story“ von Rick Bragg

JLLRick Bragg ist amerikanischer Journalist und Schriftsteller. Bis 2003 arbeitete er für die New York Times. Seit 1999 veröffentlicht er neben seiner journalistischen Tätigkeit regelmäßig non-fiktionale Bücher, in denen er anhand von biographischen Einzelschicksalen, zum Teil auch anhand der eigenen Familiengeschichte, Entwicklungen in der Gesellschaft aus US-amerikanischer Perspektive beschreibt. Er wurde mit vielen Schriftstellerpreisen u.a. 1996 mit dem Pulitzer-Preis für Feature Writing ausgezeichnet. Weiterlesen

Urlaubssoundtrack 2016

Für die knapp 2000km, die ich in den Ferien im Auto zurücklegen musste, hatte ich zum gepflegten Zeitvertreib folgende CD-Alben dabei.

Lee Morgan: The Rumproller (1965)
Beastie Boys: The In Sound from Way Out! (1996)
Green Day: American Idiot (2004)
Beastie Boys: The Mix-Up (2007)
PussnBoots: No Fools, No Fun (2014)
Slash: World on Fire (2014)
Sonny Landreth: Bound by the Blues (2015)
Circles around the Sun (Neal Casal): Interludes for the Dead (2015)

Hat aber nicht ausgereicht, musste die meisten der Alben 3-4 durchhören, war aber kein Problem, wurde alles bei jedem Durchgang besser. Inzwischen ist allerdings mal ein Repertoireaustausch geboten.

Reiseführer: „Salzburger Land“ von Monika Rattey

SalzburgerLandDer Marco Polo Reiseführer „Salzburger Land“ erscheint aktuell in der 14. aktualisierten Auflage. Die Autorin Monika Rattey ist gebürtige Tirolerin und lebt seit vielen Jahren als Redakteurin in der Mozartstadt. Von allen im deutschsprachigen Raum erhältlichen Reiseführern zum Thema Salzburg / Salzburger Land / Salzkammergut ist dieses Büchlein mit rund 150 engbedruckten, farbigen Seiten im Hosentaschenformat (11x19cm) der wohl dichteste und kompakteste. Viele Fotos und Hinweise, kurze, auf’s wesentliche reduzierte Texte, wichtige Basisinformationen werden übersichtlich und nach Farben sortiert aufbereitet, für tiefschürfende, kulturgeschichtliche Exkurse sollte man lieber einen ausführlicheren Reiseführer wählen (z.B. Baedecker, Lonely Planet, Michael Müller). Weiterlesen

Fuschl – Innsbruck – München – Weikersheim – Fuschl

Am Samstag bin ich direkt aus dem Urlaub zur einer kleinen beruflichen Alpen- und Süddeutschlandrundreise aufgebrochen. Von Fuschl ging’s über Salzburg und Bad Reichenhall nach Innsbruck in Tirol. Dort sollte mit meiner musikalischen Mitwirkung eine Hochzeitszeremonie unter freiem Himmel auf einer Alm im Karwendelgebirge abgehalten werden. Wegen ungünstigen Witterungsbedingungen musste die Prozedur allerdings bereits vorab in eine kleine, hübsche Kapelle ein paar Höhenmeter tiefer verlegt werden. Ich kam dort frühzeitig an, konnte aber den Innenraum noch nicht in Augenschein nehmen, weil vorher noch eine Taufe stattfand. Kurze Zeit später ging’s dann aber los, es wurde etwas umgestellt, ich machte einen kleinen Check mit der Akustikgitarre, zog ich mich rasch um und nahm meinen Platz neben dem Altar ein. Es war eine sehr stimmungsvolle und ergreifende Zeremonie. Ich spielte ein Instrumental zum Brauteinzug und sang zwei Popsongs zur Gitarrenbegeleitung. Danach flotter Umzug zum feiern in ein nahegelegenes Gasthaus. Dort stießen dann auch meine Mitmusiker zu mir, wir spielten erst zum Aperitif und danach zu Abendessen und Tanz bis tief in die Nacht bzw. fast schon in den nächsten Morgen. Es war ein wunderbares Fest mit hervorragenden Gastgebern. Die Nacht verbrachten wir in einer Privatwohnung direkt in Innsbruck und den nächsten Vormittag schlenderte ich bei strahlendem Sonnenschein durch die Altstadt. Die Band war bereits morgens Richtung Norden abgefahren. Weiterlesen

Unterhaltung auf einer österreichischen Almhütte im Salzburger Land

Mittelalter, weiblicher Gast zur jugendlichen, gelangweilten Bedienung (auf hochdeutsch):
„Entschuldigen Sie, was haben sie bitte für Kuchen?“

Bedienung (desinteressiert, im breiten Dialekt): „Mir ha’m Marillen- und Topfenstrudln.“

Weiblicher Gast (auf hochdeutsch): „Topfen? Was ist denn Topfen? Das habe ich ja noch nie gehört.“

Bedienung dreht sich Richtung Theke: „Mama, wos is’ Topfen?“

Mutter (von hinten, im breiten Dialekt): „Quark, du Depp!“

Weiblicher Gast zur Bedienung (unbeeindruckt): „Einmal bitte!“

Bedienung zum weiblichen Gast: „Mit Schlagobers?“

Weiblicher Gast: „Äh, wie bitte?“