Mainpost über „Urban Chic & Country Cool“

Amerikanische Songs neu interpretiert

Von Karl-Georg Rötter

Schon einmal, im Jahr 2013 hat der Würzburger Singer/Songwriter Dennis Schütze mit „Electric Country Soul“ eine gelungene CD mit Coverversionen bekannter Bands und Musiker veröffentlicht. Jetzt hat er es wieder getan. Widmete er sich vor vier Jahren unter anderem der Musik von Jimi Hendrix und Bob Dylan oder Dolly Parton und Ryan Adams, so geht es auf dem neuen Album „Urban Chic & Country Cool“ um die Gegensätze zwischen Stadt und Land. Mit The Band und Jim Croce sind zwei alte Bekannte dabei, die schon vor vier Jahren mit von der Partie waren, doch hat Schütze auch Unbekanntes, hin und wieder gar Obskures im Repertoire. Weiterlesen

Album: Urban Chic & Country Cool (3)

Das Album „Urban Chic & Country Cool“ mit 12 neuen Tracks erscheint am 20. Januar 2017 und ist exklusiv erhältlich auf allen bekannten Download- und Streamingportalen wie z.B. Amazon, iTunes, Apple Music, Spotify etc. (Vorbestellung bereits möglich)

Ausführliche Liner Notes zum Album werden am Veröffentlichungstag als Artikel auf diesem Blog gepostet.

Buch: „Americana“ von Dirk Rohrbach

Dirk Rohrbach ist Radiomoderator, Fotograf und leidenschaftlicher Amerikareisender. Sein Buch „Americana“ über die Umrundung der USA mit dem Fahrrad in einem halben Jahr ist im Februar 2015 in zweiter Auflage als Taschenbuch erschienen. Die erste Auflage stammt aus dem Jahr 2011. Nicht vermerkt ist in der Taschenbuchausgabe allerdings, dass die gebundene Erstauflage noch einmal etliche Jahre vorher veröffentlicht wurde. Wann genau lässt sich schwer sagen, auch wann der langwierige Radtrip stattgefunden hat, wird auf gut 250 Buchseiten an keiner Stelle erwähnt. Und diesem Umstand darf man wohl getrost den Vorsatz unterstellen, eine alte Schrift durch fehlende Angaben zeitlos machen zu wollen. Weiterlesen

Früher/ Heute: Musikalische Umrahmung

Früher lief das so: Die Leute hatten dich auf einem Stadtfest oder einer privaten Feierlichkeit gehört und gesehen, eine CD gekauft, eine Karte mitgenommen oder sich einfach nur den Namen gemerkt. Monate oder Jahre später kam dann ein Anruf über Festnetz und sie erzählten wie positiv sie das noch Erinnerung hätten und das sie auch bald heiraten oder etwas zu feiern hätten. Man erzählte wie das so laufen könnte, meisten mit den zukünftigen Bräuten, die Herren waren an den organisatorischen Feinheiten eher selten interessiert. Man tauschte Telefonnummern und Adressen aus, sendete die aufwändig produzierte CD mit Info oder Kärtchen und einem persönlichen Gruß per Post zu. Ein paar Wochen danach wurde wieder telefoniert und der Termin fix gemacht. Einige Wochen später noch einmal um Anfang und Endzeiten festzulegen, Musikwünsche abzuklären und Feinheiten zu besprechen. Weiterlesen

Buch: „Ich hasse dieses Internet“ von Jarett Kobek

Jarett Kobek ist türkisch-stämmiger US-Amerikaner und lebt im Bundesstaat Kalifornien. Nach der hoch gelobten Novelle „ATTA“ veröffentlicht er im Frühjahr 2016 seinen ersten, mit Spannung erwarteten Roman „I hate the Internet“. Unter dem Titel „Ich hasse dieses Internet“ erschien er im Herbst 2016 bei S. Fischer in deutscher Übersetzung (einwandfrei: Eva Kemper). Kobek beschreibt in seinem polemischen, über weite Passagen bitter-sarkastischen Roman die problematischen Folgen der digitalen Medien. Weiterlesen

Album: „Mario Hené im Portrait“ von Mario Hené

Mario Hené ist ein deutscher Liedermacher. Er wurde 1954 in Berlin geboren und wuchs dort im Märkischen Viertel auf. Als Jugendlicher begann er akustische Gitarre zu spielen und beschäftigte sich mit klassischen Spielweisen und Fingerpicking im amerikanischen Folkstil. Im Jahr 1977 erschien sein Debutalbum “Lieber allein als gemeinsam einsam“ bei Polydor. Weiterlesen

Was meine Kinder dereinst über mich sagen werden

Hin und wieder frage ich mich was meine Kinder dereinst über mich sagen werden. Heute war wieder so ein Tag: Mein Sohn fühlte sich morgens unwohl, blieb im Bett liegen, verzichtete auf’s Frühstück. Er hatte zwar kein Fieber, aber er war ganz blass und man sah ihm an, dass wirklich irgendetwas gesundheitlich nicht in Ordnung war, also riefen wir in der Schule an und er verbrachte den Tag daheim. So wie ich, denn ich verbringe auch tagsüber die Werktage zu hause und arbeite alleine vor mich hin. Hin und wieder fragen mich an solchen Tagen meine eigenen Kinder, was ich eigentlich genau mache. Ich weiß dann selbst nicht was ich darauf antworten soll und sage meistens einfach: „Na, arbeiten, was meinst du denn?“ und fahre fort meine To-Do-Liste abzuarbeiten. Weiterlesen

Buch: „Die Gitarrenverzerrung in der Rockmusik“ von Jan-Peter Herbst

Jan-Peter Herbst studierte E-Gitarre in München und Los Angeles und Musikwissenschaft in Detmold und Paderborn. „Die Gitarrenverzerrung in der Rockmusik“ wurde im Oktober 2016 veröffentlicht und basiert auf seiner Masterarbeit aus dem Jahr 2014. Der Autor hat sich mit seiner Schrift über Gitarrenverzerrung ein in der Rockmusik wesentliches, aber aus musikwissenschaftlicher und -pädagogischer Sicht kaum beachtetes Thema vorgenommen. Er beschreibt und analysiert umfangreich, aus verschiedenen methodischen Blickwinkeln und präsentiert seine Ergebnisse auf mehr als 400 Seiten. Weiterlesen

3K: Erde, Wasser, Luft

Ja, ich weiß, schon wieder ein Blick vom selben Berg (Stein) auf dieselbe Stadt (Würzburg). Ist mein Hausberg und ich bin in der vergangenen Woche fast jeden Tag raufgelaufen. Das Foto entstand nachmittags am Dreikönigstag bei strahlendem Sonnenschein. Mal sehen wie viele verschiedene Perspektiven sich von da oben noch finden lassen.

Neues Jahr, neues Glück (KW01 2017)

Die erste Woche des neuen Jahres war entspannt und produktiv. Am Montag habe ich die Tracks gesichtet, die ich bereits im November für die Würzburger Sängerin Sandra Buchner arrangiert hatte. Wir hatten uns für drei Songs des Albums „Bad“ von Michael Jackson entschieden, ich hatte für die Minimalbesetzung Gesang, Gitarre, Kontrabass gesetzt und die Gesänge hatten wir bereits zur Vorproduktion aufgenommen. Was die Gitarren angeht konnte ich mich wochenlang nicht entscheiden, ob’s denn nun akustisch oder elektrisch werden sollte. Also habe ich beides aufgenommen und danach wusste ich es immer noch nicht, deswegen habe ich’s ein paar Wochen liegen gelassen und war dann immer noch unsicher. Schließlich habe ich an Silvester einen Roughmix an Sandra gesendet und ihr fiel es ganz leicht: E-Gitarre. Habe dann für einen Song vorhandene Takes geschnitten und Mitte der Woche zwei weitere Songs bespielt. War gar nicht so einfach, wenn außer der Gitarre nur noch Gesang und eine Kontrabassspur mitlaufen, fällt die kleinst Ungenauigkeit auf. Habe die Gitarrenspur jetzt l/r auf verschiedenen Ampsimulationen laufen lassen (Fender Bassman & Vox AC30) und hoffe, dass das auch im Mix gut klingt. Ist inzwischen alles geschnitten, gebounct und übertragen. Jan Hees wird mischen, jetzt geht’s noch darum eine gute und praktikable Idee für 1-3 Musikvideos zu entwickeln. Wird schon.

Heute sichte ich noch die letzten beiden Nummern für den Kinderliedermachen Christof Balling. Beim potentiellen Titeltrack fehlt noch eine Kinderstimme und 1-2 Instrumente. Der letzte Track ist gerade mal vorproduziert, den haben wir uns bis zu Schluss aufgehoben, weil da am Ende so polkaartig das Tempo Fahrt aufnimmt. Eine kleine technische Herausforderung ist das, wenn man mit einer Kombination aus midigesteuerten Samplespuren und echten Instrumenten operiert. Muss auch noch einen Part für Klarinette entwickeln, hoffe da fällt mir was Gutes ein. Freue mich, wenn die Nummer im Kasten ist, leider bedeutet das dann auch, dass das Recording bald vorbei ist, ich genieße also die letzten Handgriffe.