Foto: Impressionen zwischen Erlabrunn, Leinach und Greußenheim (2018), Teil 1

Bereits am Samstag bin ich eine für mich neue Feierabendtour mit dem Fahrrad abgefahren, die ich zuvor auf einer Radkarte ausgetüftelt hatte. Sie führt von Würzburg entlang des Mainradwegs bis Erlabrunn, von da in den hinteren Weinberg, über die Felder (mit Blick bis Retzbach) im weiten Bogen nach Leinach. Dann hinten rum zuerst steil bergauf, dann lang gestreckt bergab über die weiten Kornfelder nach Greußenheim. Dort hinter der Kirche raus aus dem Dorf führte der lückenhaft beschilderte, aber offizielle Radweg in die Liegenschaften der Religionsgemeinschaft „Universelles Leben“ und es tut sich ein auffällig anderes Landschaftsbild auf. Schön, aber irgendwie auch unwirklich. Von da weiter über einsame Felder und oberhalb von Margetshöchheim abwärts durch ein langgezogenes Wäldchen ins Maintal und zurück nach Wü. Könnte meine neue Stammstrecke werden (2h). Hier ein paar Fotos.

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Neuer Look: Atelier Schwerdlinien

Die Würzburger Künstlerin Ines Schwerd hat ihrem Atelier „Schwerdlinien“ in der Rotkreuzstraße (Äußere Pleich) einen neuen Look verpasst. Mit weißer, schwarzer und roter Kreide hat sie mit Hinterglasmaltechnik die großflächigen Schaufenster zur Straße zu transparenter Leinwand umfunktioniert und den vormals direkten Einblick in das Atelier/Galerie abstrahiert. Man sieht beim Blick auf die Scheibe zwar immer noch Regale mit Malutensilien, Leinwände und eine Staffelei, nur sind die nun eben in ihrem ureigenen Stil aufgemalt. So kriegen Nachbarn und Spaziergänger eine kleine Probe ihrer Kunst zu sehen und Ines Schwerd kann in ihrem Atelier etwas unbeobachteter ihrer Kunst nachgehen. Doch keine Angst, wer’s genauer wissen will oder mal mit der Künstlerin selbst sprechen will, der kann das gerne tun. Wenn sie da ist, steht die Tür nach wie vor allen Interessierten offen. Hereinspaziert!

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Foto: DS Combo @ Still Got The Blues, Aub (2018)

Am vergangenen Sa, den 28. April hat die DS Combo mit Camilo Goitia und Jochen Volpert im Still Got The Blues-Club im alten Spitalkeller in Aub gespielt. Es war ein lauschiger Abend vor aufmerksamen Publikum und die engagierten Veranstalter waren sehr sympathisch. War das erste, aber hoffentlich nicht das letzte Konzert dort.

Foto: Impressionen zwischen Bad Kissingen, Hammelburg, Gemünden und Würzburg (2018), Teil 1

Am Freitag hatte ich gegen Mittag einen beruflichen Termin in Bad Kissingen und das habe
ich im Anschluss für eine längere Tagesradtour genutzt. Von Würzburg habe mich und mein Fahrrad erstmal mit der Regionalbahn in einer knappen Stunde über Schweinfurt nach Bad Kissingen fahren lassen, vorbei an ausgedehnten Feldern und blühenden Bäumen und Sträuchern. Vom etwas höher gelegenen Bahnhof ging’s in die Innenstadt zum Termin. Als das erledigt war und zog ich mich rasch um und fuhr zum Startpunkt der eigentlichen Tour runter zur Ludwigsbrücke an die fränkische Saale auf die andere Seite des Flusses, wo der offizielle Radweg beginnt.

Von da aus bin ich bei bestem Wetter und wenig Verkehr flussabwärts geradelt. Der Weg führte von Kissingen über Euerdorf nach Hammelburg, von da über Gräfendorf nach Gemünden. Bis dahin waren es bereits ziemlich genau 50km, das war weiter, als ich vorab geschätzt hatte. Die vielen Flusswindungen hatten die Strecke länger gemacht, als ich es auf der Karte abgeschätzt hatte, dazu kam das warme Wetter. Am Anfang der Strecke bewegte sich der Weg noch viel im Schatten, aber bald folgten ausgedehnte Abschnitte in der prallen Nachmittagssonne. Ich hatte leichtsinnigerweise nichts zu trinken dabei und musste ca. alle 90 Min. anhalten und mit Nachschub in einem Supermarkt beschaffen. Ich war ganz überrascht wie viel Durst ich hatte, insgesamt trank ich ca. 5 Liter Flüssigkeit und als ich abends zu Hause angekommen war hatte ich tatsächlich immer noch Durst!

In Gemünden angekommen, fuhr ich gleich weiter Richtung Süden bis nach Karlstadt und kam da auf der allerletzten Rille an. Ich machte 20 Min Pause am Marktplatz, dann ging’s über die Brücke auf die andere Mainseite in den willkommenen Schatten und weiter über Zellingen nach Margetshöchheim. Kleine Meditation am Mainufer, dann nahm ich meine letzten Kräfte zusammen und radelte die letzten Kilometer zurück nach Würzburg. War etwas zu weit für eine lockere Tagestour, die Sonne hat mir etwas meine Arme verbrannt, aber besonders der erste Teil der Strecke im Landkreis Bad Kissingen war wunderschön, idyllisch und auch etwas abgeschieden. Erst auf dem Mainradweg kamen mir die ersten Radler entgegen. Hier ein paar Fotos, Teil 2 folgt morgen!

Eintopf Orange mit Karotten, Süßkartoffeln & Roten Linsen (vegan/vegetarisch)

Ich esse gerne Chili Con Carne und Eintöpfe. Meine Tochter ist Vegetarierin, die mag weder Chili noch Eintöpfe. Also habe ich versucht eine vegetarische Mischung der beiden Gerichte aus einheimischen Gemüsesorten zu kreieren. Eher zufälligerweise hat sich dabei ein orangenfarbiger Farbcode ergeben, den ich dann konsequent umgesetzt habe. Denkbar wäre noch etwas Safran als Gewürz, habe ich hier aber weggelassen. Ich freue mich über Kommentare und Feedback!

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Tour: Ochsenfurt – Schillingsfürst, Dinkelsbühl – Rothenburg – Würzburg (2018)

Anfang vergangener Woche habe ich zwei kleine Radtouren unternommen um mich nach dem langen Winter auf die neue Saison und eine längere Strecke vorzubereiten. Am Freitag von Würzburg nach Dinkelbühl, am nächsten Tag wieder zurück. Ich fühlte mich allerdings noch nicht ganz fit und entschied daher zur Entlastung die ersten 20km nach Ochsenfurt mit der Regionalbahn zu fahren, dort traf ich bei schönstem Sonnenschein, aber kühler Temperatur auf meinen Mitfahrer A.

Vom Bahnhof ging’s direkt zum Gaubahnradweg, der nach einem leichten Anstieg entlang einer umgebauten ehemaligen Bahnstrecke durch den Ochsenfurter Gau bis nach Bieberehren im Taubertal führt. Sobald wir die Anhöhe erklommen hatten, wehte uns ein unangenehm kalter Gegenwind direkt ins Gesicht. Und das sollte die komplette weitere Fahrt so bleiben. Bis nach Creglingen ging’s ganz gut, dann spürte ich langsam die Kräfte schwinden. Bis Rothenburg fuhr ich auf der Straße im Windschatten meines Tourpartners, dort hatten wir etwas mehr als die Hälfte geschafft und legten bei Kaffee & Kuchen eine kleine Pause ein.

Ich war von dem Gegenwind und der Kälte ziemlich erschöpft und nahezu appetitlos, was sehr ungewöhnlich für mich ist, ging dann aber irgendwie, also weiter, rauf zur Altstadt, von da aus über nahezu freies Feld und starkem Gegenwind weiter nach Diebach. Weiterlesen

Foto: Brüko Ukulelen, Kitzingen (3)

Kurz vorm Osterfest mal wieder zu Besuch beim Ehepaar Pfeiffer in der Brüko Ukulelen Manufaktur in Kitzingen. Wir haben viele Modelle angespielt u.a. auch mehrere brandneue Prototypen (Pineapple, Skull-Island). Am Ende habe ich mir eine Albino Sopran-Ukulele gekauft. Der Klang war so schön hell und glockig, ich konnte einfach nicht widerstehen.