Etappe 8: „Arnstein Nord“: Binsbach bis Obersfeld

Als ich im am Freitagmorgen in meinem Zimmer in der Pilgerherberge erwachte, war es  ganz still im Haus. Ich machte mich frisch, zog mich an und fuhr mit dem Rad die Hauptstraße abwärts zum Haus der Familie Issing. Das Ehepaar war schon längst wach, saß am Frühstückstisch und lud mich dazu. Die beiden betreuen als Herbergseltern die Pilgerunterkunft im alten Pfarrhaus, das extra dafür umgebaut wurde. Alle paar Tage kommen dort Pilger vorbei, die meistwandern entlang des Fränkischen Marienwegs Richtung Süden, es sind ca. 100 Pilger pro Jahr. Wir machten noch schnell ein Foto, dann zog ich mich an den Rechner zurück und begann den Blogartikel zu schreiben. Das Ehepaar zog los zur Kirschenernte. Die Früchte sollen später zu selbsthergestellten Obstbrandt verarbeitet werden.

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Simon-Philipp Vogel über „Messin‘ around with Jim Croce“

Von Simon-Philipp Vogel

Natürlich ist es Zufall, dass im Jahr 1972 nicht nur das Album “You don’t mess around with Jim” von Jim Corce erschien, sondern auch Dennis Schütze selbst das Licht der Welt erblickte. Ein Stückchen Schicksal mag man der Gegebenheit aber beimischen, jetzt da Schütze mit “Messin‘ around with Jim Croce” eine eigene Hommage an das Album aus 1972 veröffentlicht hat. Weiterlesen

Video: „Summer Wine“

Zehn Tage nach dem kalendarischen Sommerbeginn kommt hier nun ein passendes Musikvideo zur Jahreszeit. „Summer Wine“ von Dennis Schütze & Sandra Buchner stammt aus dem Album „Urban Chic & Country Cool“, das im Januar 2017 veröffentlicht wurde. Die Filmaufnahmen entstanden während der Videosession zum Mini-Album „Sandra Buchner sings Michael Jackson“ im Würzburger Theater am Neuner Platz. Gefilmt, editiert und geschnitten wurde das Video von Camilo Goitia. Das Musikvideo ist etwas kürzer als die Albumversion.

Das Video bildet den vorläufigen Abschluss zum „Urban Chic“-Projekt. Es werden dbzgl. keine weiteren Videos mehr folgen. Diese Woche starten bereits die Arbeiten an Videos zum aktuellen Album „Messin’ around with Jim Croce“.

Wie immer freuen wir uns über Feedback und Kommentare. Lasst uns wissen, wie es euch gefällt!

Album: „Sweet Songs for the Dying“ von Ron Spielman in Bad Company

Ron Spielman ist ein deutscher Sänger, Gitarrist und Songschreiber. Seit vielen Jahren spielt der in Berlin ansässige Musiker Konzerte in der ganzen Republik und veröffentlicht regelmäßig neue Alben. Sein Werkkatalog ist beeindruckend: Mit der Spielman Band, der Acoustic Band, dem Spielman Trio und weiteren Formationen wie z.B. XXLarge erschienen bisher mehr als zehn Longplayeralben mit eigener Musik, hinzu kommen Arbeiten als Sideman bei Produktionen anderer Künstler. Nun hat der umtriebige Macher mit langzeitigen musikalischen Weggefährten unter dem Namen Ron Spielman in Bad Company ein weiteres Album aufgenommen und veröffentlicht. Mit dabei: Werner Goldbach (keys), Joh Weisgerber (bass) und Uwe Breunig (drums). Der Albumtitel „Sweet Songs for the Dying“ klingt nach einem morbiden, musikalischen Konzept, die Musik könnte aber lebendiger nicht sein. Präsentiert werden 11 Songtracks und 4 eingestreute Klangcollagen. Weiterlesen

Out now: „Messin’ around with Jim Croce, Side 1“

Ab sofort erhältlich ist das Tributalbum „Messin’ around with Jim Croce“. Es umfasst mit sechs Tracks die Neu-Interpretation der kompletten ersten LP-Seite des Debutalbums „Don’t mess around with Jim“ (1972).

1. You don’t mess around with Jim
2. Tomorrow’s gonna be a brighter day
3. New York’s not my home
4. Hard time losin’ man
5. Photographs and memories
6. Walkin’ back to Georgia
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Video: „I just can’t stop loving you“ von Sandra Buchner

“I just can’t stop loving you” ist das zweite Musikvideo zum Minialbum „Sandra Buchner sings Michael Jackson“. Der Song erschien ursprünglich auf dem legendären Hitalbum „Bad“ (1987) des King of Pop und wurde auch von ihm geschrieben.

Wir haben unsere Version in schlanker Jazzcombobesetzung mit Gesang, Gitarre, Kontrabass und Fingersnaps eingespielt. Der Dreh fand statt an einem sonnigen, aber eiskalten Februarvormittag im Theater am Neunerplatz in Würzburg. Kamera: Camilo Goitia & Dennis Schütze. Die Musik für diesen Track wurde produziert von Dennis Schütze, Mix & Master von Jan Hees, Videoedit und Schnitt von Jens-Uwe Otte von Ape Demie Movie. Wir freuen uns über Feedback und Kommentare!

Noten: „Jimmy! Der Gitarren-Chef“ von Rue Protzer

„Jimmy! Der Gitarren-Chef“ ist eine zweibändige E-Gitarrenschule für Kinder ab 6 Jahren. Verfasst wurde sie von dem Gitarristen und Instrumentalpädagogen Rue Protzer, der klassische Gitarre studierte und sich anschließend umfassend der Jazzgitarre zuwandte. In den zurückliegenden Jahren erschienen drei Instrumentalalben mit seiner Band Rue de Paris (Achtung Wortspiel!) und zuletzt ein Soloalbum unter eigenem Namen. „Jimmy!“ ist Protzers erste instrumentalpädagogische Veröffentlichung. Weiterlesen

Songdemo: „My Granddad“

Mein Urgroßvater Ludwig Hermann Schütze ist Ende des 19. Jahrhunderts als junger Mann alleine nach New York ausgewandert, hat dort 13 Jahre als Vertreter der Photographischen Gesellschaft Berlin die ansässige Filiale geleitet und eine Familie gegründet. Mein Großvater Ralph Earnest Schütze wurde 1902 in Flatbush, Brookly, New York geboren kehrte aber noch vor Ausbruch des ersten Weltkriegs mit Eltern und Geschwistern nach Berlin zurück und wuchs dort auf.

Mein Großvater war Vater von fünf Kinder, drei mit der ersten, zwei mit der zweiten Frau. Ende 1943, als Berlin bereits mehrfach bombardiert worden war, brachte er Mütter, Kinder und andere Teile der Familie in das weit entfernte österreichische Bergdorf Gerlos in Tirol, wo sie unter einfachsten Bedingungen, aber sicher vor Krieg, Zerstörung und Vertreibung bis 1946/47 ausharrten um danach in das zerbombte Berlin zurückzukehren.

Mein Großvater war wohl ein Lebemann, der gerne erzählte, lachte und sang. Obwohl er als Zivilist nicht direkt am Krieg beteiligt war, hat ihn der Krieg trotzdem gebrochen, in der Nachkriegszeit kam er nicht mehr zurecht. Leider habe ich ihn nicht kennengelernt. Weil er aber von großer Bedeutung für seine fünf Kinder war, habe ich viel von ihm erzählt bekommen und gelesen.

Der Song „My Granddad“ handelt von diesem leichtlebigen Mann, meinem Opa, der im entscheidenden Moment Mut und Entschlossenheit bewiesen hat. Seine Maßnahmen trugen dazu bei, dass die Mitglieder der erweiterten Familie Schütze den Krieg körperlich unversehrt überstanden haben. Deswegen musste ich dieses Lied schreiben.

Ist eigentlich nicht meine Art Songdemos vorab zu veröffentlichen, in diesem Fall musste es aber sein. Wird wohl voraussichtlich als Studioversion auf dem nächsten Dennis Schütze Album (2018) erscheinen. Hier der Songtext: Weiterlesen

Album: „John Lee Hooker’s World Today“ von Hugo Race & Michelangelo Russo

Hugo Race ist australischer Rockmusiker und Musikproduzent. Sein Werkkatalog ist beeindruckend: Seit Mitte der 1980er hat Race nahezu jedes Jahr mindestens ein eigenes Album veröffentlicht, diese auf verschiedenen Kontinenten mit Konzerttourneen promotet und nebenbei für andere produziert. Die kontinuierlichsten Bandformationen waren Hugo Race and the True Spirit, Hugo Race Fatalists und Dirtmusic. Jetzt hat Race zusammen mit Michelangelo Russo als Kollaborateur ein Tributalbum an den großen US-amerikanischen Bluesmusiker John Lee Hooker veröffentlicht, dem er den größten musikalischen Einfluss auf seine eigene Arbeit attestiert. Der Albumtitel zitiert den Hookersong „The World today“ vom Doppelalbum „Hooker ’n Heat“ (1970). Weiterlesen

Album: „Silent Light“ von Dominic Miller

Dominic Miller wurde in Argentinien geboren, wuchs in Wisconsin, USA auf und studierte Musik in London und Boston. Als Gitarrist tourte er mit diversen Bands und war Studiomusiker für The Pretenders, Phil Collins, Paul Young und Level 42. Seit 1991 arbeitet Miller als Touring- und Studiomusiker für Sting, mit dem zusammen er den Hitsong „Shape of my Heart“ schrieb. „Silent Light“ ist bereits sein viertes Soloalbum und erscheint erstmals beim renommierten deutschen Label ECM. Weiterlesen