Album: „Tip of my tongue“ von Ron Spielman

Seit vielen Jahren spielt der Sänger, Gitarrist und Songschreiber Konzerte in der ganzen Republik und veröffentlicht regelmäßig neue Alben. Nach dem epochalen Werk „Sweet Songs for the Dying“ (2018) hat er in klassischer Quartettbesetzung ein reines Instrumentalalbum eingespielt, musikalisch unterstützt von Werner Goldbach (keys), Thomas Stieger (bass) und Julian Kuelpmann (drums). Weiterlesen

Video: „Wildflowers“ von Thilo Hofmann

Ein weiteres Musikvideo des Eibelstädter Sängers und Musikers Thilo Hofmann. Diesmal hat er alle Gesänge und Instrumente selbst gesungen, gespielt und aufgenommen. Kamera & Mastering: Dennis Schütze. Die Originalaufnahme von „Wildflowers“ von Tom Petty erschien auf dem gleichnamigen Album (1994) und wurde produziert von Rick Rubin.

Nach dem Veröffentlichungsfeuerwerk der letzten Wochen werden nun im Rahmen des Unterrichts neue musikalische Inhalte erarbeitet. Wünsche? Vorschläge?

Video: „Instrumental #1“ von Simon-Philipp Vogel

Der Würzburger Liedermacher Simon-Philipp Vogel hat eine Instrumentalminiatur als Musikvideo veröffentlicht. Musikalisch beteiligt sind Sandra Buchner (voc) und Dennis Schütze (ebass, perc, mix, master). Das Video wurde von den Akteuren selbst gefilmt und von Camilo Goitia technisch aufbereitet. More to come!

Noten: „Asturias“ von Martin Hegel (Hg.)

Der Konzertgitarrist und Gitarrenpädagoge Martin Hegel hat für die Reihe Guitarissimo (Schott) eine Sammlung von 55 Transkriptionen aus fünf Jahrhunderten für klassische Gitarre zusammengestellt, die den Spielniveaus einfach bis anspruchsvoll zuzuordnen sind. In drei Kapiteln werden neun leichte Stücke, vierzig mittelschwere und sechs schwere Vortrags- und Konzertstücke präsentiert. Innerhalb der Kapitel sind sie nach Schwierigkeitsgrad angeordnet.
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Video: „Only the Lonely“ von Thilo Hofmann

Der Eibelstädter Sänger Thilo Hofmann präsentiert mit „Only the Lonely“ sein erstes Musikvideo. Der Song stammt von Roy Orbison und erschien ursprünglich als Single auf Monument (1960), ein paar Monate später auf dem Album „Lonely and Blue“ (1961).

Hofmanns Interpretation orientiert sich in Vocalarrangement und Instrumentierung an der Originaleinspielung und ist in erster Linie ein Recordingprojekt mit anschliessender Videoverwertung. Eingespielt haben Thilo Hofmann (voc, agit, ebass) und Dennis Schütze (egit, piano, drums). Kamera: Dennis Schütze, Videoedit: Camilo Goitia. Weitere Musikvideos werden folgen.

 

Video: „Reminded Me“ von Sandra Buchner

Die Würzburger Sängerin Sandra Buchner betätigt sich neuerdings auch als Songschreiberin und legt mit „Reminded Me“ ein erstes Arbeitsergebnis vor. Dem rein akustischen Demo wurden nach und nach Chorstimmen und samplebasierte Sounds unterlegt. Das Musikvideo ist an zwei Tagen am alten jüdischen Friedhof entstanden.

Sandra Buchner: Songkomposition & Gesänge, Videoedit & Schnitt
Dennis Schütze: Instrumente, Arrangement & Produktion, Aufnahme, Mix & Master

Weitere Songs und Videos sind bereits geplant.

Video: „Chitlins Con Carne“ von Musikstudenten

“Chitlins Con Carne” ist das zweite Video zum aktuellen Album “Celebration” der Würzburger Tanz- und Cocktailband Musikstudenten (VÖ Sommer 2018). Der Jazzblues erschien ursprünglich auf dem Album „Midnight Blue“ (1968) des US-amerikanischen Jazzgitarristen Kenny Burrell. Wir haben unsere Version in originaler Besetzung mit Congas eingespielt. Der Videodreh erfolgte an verschiedenen Locations, teils direkt im Studio, teils als Re-Inszenierung. Wir haben uns für ein Kachellayout (3×3=6) der verschiedenen Videosequenzen entschieden. So wird das Video dem etwas zerstückelten Entstehungsprozess der Einzelvideos gerecht und wirkt, passend zur Musik, quirlig und lebendig.

Musiker: Dennis Schütze (guit), Fritz Wenzel (sax), Friedrich Betz (kbass), Jawed Iqbal (congas), Dominik Raab (drums). Mix & Master: Jan Hees, Kamera: Dennis Schütze & Camilo Goitia, Video Edit & Cut: Camilo Goitia, Gesamtproduktion: Dennis Schütze, © 2019

Es wurden von allen 18 Tracks der Alben „Graduation“ und „Celebration“ Videosequenzen im Studio abgedreht. Es gibt also noch viel Material für viele weitere Videos. Sie werden in unregelmäßigen Abständen im Verlauf der nächsten Monate erscheinen.

Recording: Rhythm Section (KW09/2019)

Mitte Februar habe ich mich zwei Tage in ein Studio eingebucht und alle elektrischen Rhythmusgitarren für das kommende Dennis Schütze-Album eingespielt und selbst aufgenommen. Das Material habe ich eine Woche liegen lassen, durchgehört und kann sagen, dass sich die Idee zwei Röhrenverstärker plus Line-Signal simultan aufzunehmen gelohnt hat. Gefällt mir als grober Mix sehr gut (Amps hart links/rechts, teilweise Line-Signal mit Ampsimulation leicht neben der Mitte) und strotzt definitiv vor roher Kraft. Teilweise so sehr, dass ich mich noch dran gewöhnen muss.

An diesem Wochenende habe ich nun an zwei Tagen die E-Bässe für acht Songs eingespielt, jeweils ca. 4-5 Takes. Fender Jazz Bass ohne Effekte oder externe Verstärkung direkt als Line Signal, bei den anderen Songs kommt Kontrabass zum Einsatz. Die für die Vorproduktion mit Samples eingespielten, Midi-gesteuerten Basslinien wurden musikalisch optimiert und komplett durch echte E-Bässe ersetzt, das klingt in Verbindung mit den Gitarren richtig fett. Die Rhythmusgruppe aus E-Gitarren, E-Bass und Schlagzeug ist also komplett eingespielt, jetzt fehlen nur noch amtliche Gesänge, Sologitarren und Background Vocals als letztes i-Tüpfelchen. Freue mich schon darauf das im Laufe der nächsten Wochen anzugehen. Bis Ende März sollte alles eingespielt/-gesungen sein und es kann in den Mix gehen.

Es stehen sich jetzt sehr kantige Blues/Indierock-Nummern und sanfte akustische Songwriter-Songs gegenüber. Wie das im Tracking für das Album zusammengestellt werden soll, muss noch entschieden werden, wird vermutlich nicht einfach, vielleicht aber auch schon, weil es nicht allzu viele Möglichkeiten gibt. Und von den Produzenten von Elvis Presley über Lynyrd Skynyrd bis Jack White wurde diese spezielle Herausforderung schließlich auch gelöst. Mit der klassischen Satzfolge schnell – langsam – schnell bzw. laut – leise – laut ist man vermutlich gut beraten.

Aber erstmal abwarten wie Gesänge und Solos die Tracks noch veredeln, meist nehmen sie in dieser Phase noch einmal eine unerwartet andere Gestalt an.

Recording: Stu-, Stu-, Studio (2019)

Nach etlichen Soundstudies mit neuer Gerätschaft und Effektwegen wollte ich die E-Gitarren für das neue Dennis Schütze-Album eigentlich, so wie alles andere auch, bei mir zuhause aufnehmen. Wohnzimmer als Regieraum, durch den Flur gekabelt, Verstärker in der Küche, technisch war das alles schon durchgeplant. Nur merkte ich im Verlauf der Soundstudies, dass ich irgendwie gehemmt war, ganz anders als sonst, wenn ich singe oder akustische Gitarren einspiele. Obwohl die Wohnung unter mir nahezu immer leer steht und die Mieter in der Wohnung über mit schwerhörig sind, fühlte ich mich unwohl, abgehört, hatte definitiv Ladehemmung und immer den Eindruck gleich klingelt es und jemand wird sich beschweren. Allein die Vorstellung ich würde zwei vollaufgedrehte Amps in der Küche brüllen lassen und zwei geschlossene Türen weiter mit Kopfhörern auf meine Gitarre eindreschen, beklemmte mich. Es dauerte dann immer noch einige Wochen bis ich mir eingestand, dass es so nicht funktionieren konnte. Ich brauchte stattdessen einen Freiraum, wo ich ungestört Lärm machen könnte. Also kontaktierte ich ein regionales Studio mit der ungewöhnlichen Bitte, dass ich zwar das Studio, aber keinen Tontechniker und auch kein technisches Equipment anmieten wollte. War dann gar kein Problem, an zwei Tagen, an denen sowieso keine Buchung bestand, durfte ich rein und das war am Fr & Sa letzter Woche.


Los ging es am frühen Nachmittag: E-Gitarren, Verstärker, Effektgeräte, Kabel, Mikros und iMac wurde verladen und ins Studio gefahren, dort aufgebaut. Mit dabei waren Danelectro, Gibson ES 335, Fender Stratocaster und Fender Telecaster (letztere kamen beide nicht zum Einsatz), dazu Vox AC 30 und Fender Hot Rod Deluxe. Aufbau ging schnell und verlief problemlos, um 14.00 war ich startklar. Hatte mir vorab schon eine Reihenfolge der Songs zurechtgelegt. Vor der Aufnahme wurde im Aufnahmeraum Gitarre, Effekte und Verstärkereinstellung ausgewählt, dann wurden pro Take zwei Amps und das Line Signal aufgenommen. Mit Kopfhörern saß ich im Regieraum und hämmerte 4-5 Takes pro Part rein. Mit Pegeln und Fehlstarts waren das dann ca. 12-20 Anläufe. Zwischen einzelnen Songs legte ich jeweils eine Pause ein um die Ohren zu schonen und Raum für einen neuen soundtechnischen Ansatz zu schaffen. Lief auf diese Weise gut, nur waren nach 4-5h meine Ohren und meine Aufmerksamkeit komplett verbraucht und zerschossen. Bis dahin hatte ich immerhin drei komplette Songs mit zum Teil mehreren E-Gitarren eingespielt.


Am nächsten Tag ging es wieder kurz nach Mittag auf dieselbe Weise weiter. Gitarre und Sound finden, pegeln, Aufnahme. Es waren allesamt „nur“ Rhythmusgitarren, nichts solistisches, deswegen ging es nicht in erster Linie um inspirierte Ideen, die Parts waren schon vorab komplett ausgearbeitet worden und liefen mit jedem Durchlauf besser und besser, weil ich der klassische Last Taker bin (im Gegensatz zum First Taker, dessen Performance im Verlauf sukzessiv schlechter wird). Im Vorfeld hatte ich noch die Befürchtung, dass ich mich im Studio nicht bzgl. Sound und Einstellung entscheiden können würde, war dann aber gar nicht so schwer. Bei einigen wenigen Songs habe ich zwei Gitarrentypen oder Effekte zur späteren Auswahl eingespielt. Mit Sonnenuntergang am Sa war die Arbeit, die ich mir vorgenommen hatte getan. Am Freitag die Parts für drei Songs, am Sa die Parts von vier weiteren Songs (die anderen Songs des Albums kommen ohne E-Gitarren aus). Das Ergebnis kann ich noch nicht beurteilen, muss erst mit Abstand wieder reinhören und kann erst dann ein Urteil fällen, habe aber ein gutes Gefühl, zumindest war die eingangs beschriebene Hemmung komplett weggeblasen.

Bald folgen amtliche Gesänge, E-Bass und einzelne E-Gitarren-Solos. Das Album nimmt langsam klangliche Gestalt an.