Noten: „Facettes“ von Laurent Méneret

Laurent Méneret (*1963) ist französischer Gitarrist und Komponist. Unter dem Titel „Facettes“ hat er im Jahr 2016 beim deutschen Schott Verlag eine Sammlung von zehn voranschreitenden Miniaturen für klassische Gitarre veröffentlicht. Im Vorwort heißt es hochtrabend: „Dieses Werk gleicht einer Reihe von 10 Portraits, Bildern, Erinnerungen, aufschlussreichen Reisen sowie verschiedenen Facetten meines Lebens…“, von „Vielfalt der Stücke“ und „abwechslungsreichen Themen und Melodien“ ist im Weiteren noch die Rede. Weiterlesen

Noten: „Guitar Dance Collection“ von Konrad Ragossnig (Hg.)

Konrad Ragossnig ist ein österreichischer Gitarrist und Lautenist. Er studierte bei Karl Scheit in Wien und wurde dort nach einigen beruflichen Zwischenstationen ab 1983 dessen Nachfolger als Professor der Musikhochschule Wien. Ragossnig hat unzählige Lautenkompositionen transkribiert und interpretiert und damit wertvolle Pionierarbeit geleistet. Nun hat er für Edition Schott eine Sammlung von 18 Gesellschaftstänzen des 19. und 20. Jahrhunderts zusammengetragen und für zwei Gitarren eingerichtet. Weiterlesen

Noten: „Mit der Ukulele durch das Jahr“ von Richard Kleinmaier

„Mit der Ukulele durch das Jahr“ umfasst knapp 50 Kinder- und Volkslieder für Ukulele. Die einzelnen Lieder sind thematisch nach besonderen jahreszyklischen Ereignissen sortiert. Die Kapitel sind unterteilt in Frühling und Ostern, Sommer, Herbst und St. Martin, Winter und Weihnachten, Geburtstag und Schlaflieder. Im Anhang befindet sich eine einfache, aber ausreihende und übersichtliche Grifftabelle für C6-Ukulele.  Weiterlesen

Noten: „Preludio“ von Martin Hegel (Hg.)

Der Konzertgitarrist und Gitarrenpädagoge Martin Hegel hat für die Reihe Guitarissimo (Schott) eine Sammlung von 130 kurzen Vortragsstücken aus 6 Jahrhunderten für klassische Gitarre zusammengestellt, die alle dem Spielniveau leicht/easy zuzuordnen sind. Die fünf Kapitel sind in die etablierten Epochenbegriffen Renaissance, Barock, Klassik, Romantik/Frühes 20. Jhd., und Moderne/Pop/Weltmusik unterteilt und umfassen jeweils ca. 25-30 Stückchen. Innerhalb der Kapitel sind sie nach Schwierigkeitsgrad angeordnet. Weiterlesen

Out now: „Mitmachlieder aus dem Hochhaus Nummer 9“ von Christof Balling

Über den Verlauf des letzten Jahres bis zum Frühjahr 2017 habe ich für den Würzburger Kinderliedermacher Christof Balling ein CD-Album produziert. Einige Lieder waren schon fertig geschrieben als wir anfingen, andere Lieder, wie der Titelsong „Hochhaus Nummer 9“, sind über die Zeit noch dazugekommen. Los ging es mit dem exemplarischen Track „Ein echter Ritter“, ein Lied über einen eitlen und etwas eingebildeten Ritter. An diesem Song haben wir die grundsätzliche Instrumentierung erprobt und dann für die folgenden Liedproduktionen übernommen. Immer dabei sind Christof an Gesang und Gitarre, Marimba, Kontrabass und Cajon, dazu kommen pro Song noch charakteristische Instrumente wie Glockenspiel, E-Gitarre, Blockflöte, Klarinette, Trompete und Posaune. Und auch fast immer dabei: Der Kinderchor, der sich aus den Stimmen meiner Kinder Ludwig, Ferdinand und Marie Schütze zusammensetzt. Weiterlesen

Noten: „Lieder im Jahreslauf“ von Anne Terzibaschitsch

„Lieder im Jahreslauf“ umfasst Kinder- und Volkslieder für leichtes bis mittelschweres Klavier. Die einzelnen Lieder sind thematisch nach besonderen jahreszyklischen Ereignissen sortiert. Es finden sich Morgenlieder, Abendlieder, Lieder zu Frühling, Sommer, Herbst und Winter, Geburtstag, Tanz, Ostern, Pfingsten, Sankt Martin und natürlich auch einige Weihnachtslieder. Das Notenheft hat ein schönes, farbiges Cover und s/w-Zeichnungen für jedes einzelne Kapitel. Weiterlesen

Noten: „Jimmy! Der Gitarren-Chef“ von Rue Protzer

„Jimmy! Der Gitarren-Chef“ ist eine zweibändige E-Gitarrenschule für Kinder ab 6 Jahren. Verfasst wurde sie von dem Gitarristen und Instrumentalpädagogen Rue Protzer, der klassische Gitarre studierte und sich anschließend umfassend der Jazzgitarre zuwandte. In den zurückliegenden Jahren erschienen drei Instrumentalalben mit seiner Band Rue de Paris (Achtung Wortspiel!) und zuletzt ein Soloalbum unter eigenem Namen. „Jimmy!“ ist Protzers erste instrumentalpädagogische Veröffentlichung. Weiterlesen

Interview mit Dieter Kreidler, Teil 1

Dieter Kreidler ist klassischer Gitarrist und Instrumentalpädagoge. Von den 1970erJahren bis heute leistete er mit diversen Veröffentlichungen (z.B. „Gitarrenschule“, Schott) wertvolle Pionierarbeit für die deutsche Gitarrenpädagogik. 1975-2009 war Kreidler Professor für Gitarre an der Hochschule für Musik und Tanz Köln, Standort Wuppertal.
Das Interview fand in schriftlicher Form im April 2017 statt und wurde geführt von Dr. Dennis Schütze.

F: Herr Prof. Kreidler, was hat sie als junger Mensch zum Instrument Gitarre hingezogen? Und wie haben sie das Instrument erlernt? Gab es damals etwas wie eine etablierte Lehrmethode für klassische Gitarre?

A.: Meine musikalische Sozialisation fand im Elternhaus durch Hausmusik statt (Vater Mandoline, Bruder Gitarre und die Mutter hatte eine schöne und klare Sopranstimme).
So stand auch zunächst das Singen -als Ausdruck meiner Liebe zur Musik- im Vordergrund und ich erfreute a cappella sowohl meine Eltern als auch die Nachbarn (vor dem abendlichen Einschlafen) mit Volkliedern und Schlagern (Caterina Valente: „Ganz Paris träumt von der Liebe…“) Die nächsten Stationen waren die Mitgliedschaft im Düsseldorfer Knabenchor und der Besitz einer Blockflöte, die ich recht schnell autodidaktisch zu blasen verstand. Wegen des auch damals schon erschwinglichen Kaufpreises für eine kleine Höfner-Gitarre, beschloss der Familienrat, dass der kleine Dieter doch jetzt „richtigen“ Unterricht erhalten sollte. So ging ich mit großer Lust und regelmäßig zu einer Privatmusiklehrerin, die als ausgewiesene Musiklehrerin die Fächer Klavier (auch Harmonium), Blockflöte, Gitarre und Laute unterrichtete. Das gängige Schulwerk war die Walter Götze-Gitarrenschule (Schott-Music), die, wie ich später erfuhr, absolut marktbeherrschend war. Ich kam schnell voran und so konnte ich nach wenigen Monaten bereits erste Solostücke spielen und beherrschte für die einfache Liedbegleitung schon einige Akkorde. Weiterlesen

Noten: „Das Folk- und Volksliederbuch für Alt und Jung“ von Sebastian Müller (Hg.)

Sebastian Schmidt hat für den Schott Verlag bereits das „Weihnachtsliederbuch“ (2014) und das „Fetenliederbuch“ (2015) jeweils für Gitarre und Ukulele zusammengestellt. Nun erscheint unter der Überschrift „Folk- und Volksliederbuch“ eine weitere Kompilation mit 100 Liedern. Im Mittelpunkt stehen diesmal klassische Fahrtenlieder wie sie jahrzehntelang z.B. in der Mundorgel zu finden waren/sind. Müllers Auswahl setzt sich zusammen aus überlieferten und komponierten deutsche Traditionals, garniert mit einigen Folksongs und Evergreens aus aller Herren Länder. Textlich werden die Themen Wandern, Reisen, Berge & Täler, Heimat & Fremde, Weite & Ferne beackert. Weiterlesen

Noten: „Kult Rock Songs der 1970er-Jahre“ von Susi Weiss (Hg.)

Die 1970er Jahre dürfen wohl zu Recht als Entstehungsjahrzehnt der klassischen Rockmusik angesehen werden. Die Spielarten von Rhythm & Blues, Rock & Roll, britischem Blues und poppigem Beat waren längst etabliert und nach Jimi Hendrix und der Auflösung der Beatles entwickelte sich mit The Who, Led Zeppelin, Black Sabbath und AC/DC die etwas härtere musikalische Gangart, die ohne große Umwege zu Hard Rock und Heavy Metal führen sollte. Eine gute Idee also eigentlich die prägenden Songs dieser Ära in einem Notenbuch aufzuarbeiten und zusammenzufassen. Die Pianistin Susi Weiss hat das für den DUX-Verlag getan. Im April 2017 erschien ihre Zusammenstellung „Kult Rock Songs der 1970er-Jahre für Klavier“. Darin enthalten sind Klaviersätze und Texte von genau 30 Songs. Notiert wurde akkurat in zwei Akkuladen mit Akkordbezeichnung in Kurzschreibweise (ohne Gitarrengriffe). Weiterlesen