Video: „Can’t stop the Feeling“ von Sandra Buchner

Bereits 2018 veröffentlichte die Würzburger Sängerin Sandra Buchner das Album „Zero Pop“ mit Popsongs der Nullerjahre. Darunter auch die Gute-Laune-Nummer „Can’t stop the feeling“ von Justin Timberlake. Unsere Version wurde komplett im Wohnzimmer produziert: Sandra Buchner (voc), Dennis Schütze (all instruments) und ein Backgroundchor bestehend aus Andrea Kneis und Doro T. Soeben erschien das Video zur Einspielung: Can you feel it in your body?

Video: „You’ve got a friend“ von Doro T

Vor einer guten Woche hat die Würzburger Sängerin Doro T zwei Songs der US-amerikanischen Songwriterin Carole King live aufgenommen. Als erstes erscheint „You’ve got a friend“, ursprünglich erschienen auf dem Album „Tapestry“ (1971). Zweite Stimme singt Sandra Buchner, Gitarre spielt Dennis Schütze. Audio: DS, Video Camilo Goitia.

Video: „Come as you are“ von Mandy Stöhr

Vor ungefähr einem Jahr habe ich mit der Würzburger Sängerin Mandy Stöhr eine Neu-Interpretation des Nirvana-Klassikers „Come as you are“ von deren epochalen Album „Nevermind“ (1991) produziert. Nachdem Gesang und Gitarre eingespielt waren werkelte ich mit dem Schlagzeuger und Mischer Jan Hees tage- und wochenlang weiter daran rum. Es wurde eingespielt, verworfen, ersetzt und erneuert bis wir uns ziemlich weit von der Grundidee entfernt hatten. Mandy Stöhr hatte die verschiedenen Zwischenstadien der Metamorphose leider verpasst, weil sie schwer beschäftigt war und als sie es schließlich zum ersten Mal hörte, war sie einigermaßen überrascht um nicht zu sagen geschockt. Im Rückblick kann ich das heute sehr gut nachvollziehen. Das Klangergebnis war, gemessen an unseren bis dahin erschienen Produktionen, in eine ganz andere und unerwartete Richtung abgeglitten. Ich hatte zu dem Zeitpunkt wohl etwas zu viel Jack White gehört (nur kurz zuvor war sein experimentelles Album „Boarding House Reach“ erschienen) und hatte mir aus Interesse ein Pitchshiftingpedal (Whammy von Digitech) zugelegt. Die Produktion wanderte zu meinem Bedauern dann erstmal in die Schublade und musste noch etwas nachreifen. Anfang des Jahres hörte ich dann von Mandy, dass sie die Songproduktion mit einem Video veredeln und veröffentlichen wolle. Heute ist das Video erschienen und es passt meiner Meinung nach sehr gut zum Song. Gerade kann ich gar nicht richtig glauben, dass ich das eingespielt und aufgenommen haben soll. Ich staune über mich selbst.

Buch: „Vom Imperiengeschäft“ von Berthold Seliger

Berthold Seliger ist freier Autor und betreibt seit Jahrzehnten eine eigene Konzertagentur. Im Frühjahr 2013 legte er mit dem Buch „Das Geschäft mit der Musik: Ein Insiderbericht“ einen bestens informierten, aufklärenden und meinungsstarken Text vor, der ungewohnte Einblicke in die Mechanismen der modernen Musikwirtschaft gewährte. Zwei Jahre später folgte „I have a stream“ (2015) ein umfangreiches und wohlbegründetes Plädoyer für die Abschaffung des öffentlich-rechtlichen, „gebührenfinanzierten Staatsfernsehens“ in ausladender Form. Mit seinem aktuellen dritten Buch fasst Seliger wiederum ein heißes Eisen an und persönlicher kann es für einen passionierten Konzertagenten wohl kaum mehr werden. In „Vom Imperiengeschäft“ (2019) geht es um das Geschäft mit (Popmusik-)Konzerten, Festivals und Soziales. Seliger berichtet darüber „wie Großkonzerne die kulturelle Vielfalt zerstören“. Wie immer sind seine Ausführungen weitreichend, nachvollziehbar belegt und zutiefst aufschlussreich, allerdings auch im besten Sinne parteiisch und tendenziös. Weiterlesen

Foto: Videodreh mit Doro T (2019)

Am heutigen Freitag wurden zwei Musikvideos mit der Würzburger Sängerin Doro T abgedreht. Eingesungen wurden zwei Songs vom Album „Tapestry“ (1971) von Carole King, bei einem hat auch Sandra Buchner mitgewirkt. Die Audios wurden live mitgeschnitten. Jetzt wird noch die jeweils beste Version ausgewählt, dann kommt der Schnitt und bis Anfang Juni sollte mindestens eins davon veröffentlichungsfertig sein. Stay tuned!

Album: „Jerry Reed sings Jim Croce“ (1980/2019)

Am 23. September 1973 verstarb Jim Croce während einer Konzerttour durch einen Flugzeugabsturz. Zuvor hatte der US-amerikanische Singer/Songwriter mit „You don’t mess around with Jim“ (1972) und „Live and Times“ (1973) innerhalb eines Jahres zwei Alben veröffentlicht. Die Veröffentlichung seines dritten (und letzten) Studioalbums „I got a name“ (1973) stand unmittelbar bevor. Weiterlesen

Album: „Taken by the dream“ von Hugo Race Fatalists

Als Fan und Musikliebhaber, selbst als neutraler Beobachter, muss man vor diesem Mann einfach den Hut ziehen. Seit 1988 hat der australische Musiker sage und schreibe über 30 Alben veröffentlicht, nahezu in jedem Jahr eines, teilweise sogar mehrere. Großer Erfolg war ihm leider, leider mit keinem einzigen davon beschieden und das ist für ihn persönlich vermutlich schon auch etwas frustrierend, weil er ja kontinuierlich auf hohem Niveau abgeliefert hat. Selbst das aktuelle Album hat einen Monat nach Veröffentlichung auf Spotify gerade mal knapp über 1000 Zugriffe pro Track und das ist echt ein Jammer. Denn Hugo Race hat die letzten drei Jahrzehnte in halbschattiger Obskurität dazu genutzt, ein eigenes, originäres Dark Mood Universum zu erschaffen. Mit weitläufigen Galaxien, Zentralgestirnen, Supernovas, Meteroitenschauern und finsteren, schwarzen Löchern. Weiterlesen