Call of Sound (KW29/2018)

Seit der Veröffentlichung der beiden Alben „Graduation“ & „Celebration“ habe ich für die Würzburger Sängerin Sandra Buchner den Song „Another Love“ eingespielt und produziert. Am Wochenende wurde dazu ein Musikvideo veröffentlicht. Weiterhin dran bin ich am kommenden Track des Würzburger Liedermachers Simon-Philipp Vogel, Instrumente sind bereits eingespielt, ich werde noch Backings einsingen, kann nicht mehr allzu lange dauern.

Für mein eigenes, kommendes Album „I’m still here“ wurden von Jan Hees bereits das Schlagzeug eingespielt. Klingt alles sehr gut, aber noch sehr ungewohnt, es fehlen ja auch noch etliche Instrumente und amtliche Gesänge. Aber schon jetzt beginnen die Songs bzgl. Arrangement eine andere Gestalt anzunehmen, als sie in den vergangenen Wochen und Monaten in meinem Kopf hatten. Ich habe also etwas Zeit gebraucht um mich auf die neu entstandene Interpretation einzulassen. Es ist frisch, fett und frei, hochenergetisch mit traditionellen und hochmodernen Anteilen. Ich habe mich nun diese Woche aufgemacht entsprechende Sounds auf der Gitarre zu suchen. Dafür habe ich folgende Gerätschaften angeschafft, ausgepackt oder aus dem Keller geholt:

Effektgeräte: Whammy Pitch Shifting Pedal, Boss Super Octave OC-3, POG nano, Big Muff Pi, Soul Food, Lehle 1@3 Splitter, Amps: Fender Blues Junior, Fender Hot Rod Deluxe, Vox AC-30, Gitarren: Fender Strat & Telecaster, Guild X-160. Weiterlesen

Video: „Another Love“ von Sandra Buchner

Im Frühjahr 2018 erschien erst das EP-Album „Zero Pop“ mit fünf Popsongs der Nuller-Jahre und in der Folge mehrere Musikvideos zu einzelnen Tracks des Albums. Nun hat die emsige Würzburger Sängerin Sandra Buchner einen neuen Singletrack für die Sommerflaute nach dem WM-Finale nachgelegt.

„Another Love“ ist ursprünglich eine Klavierballade des englischen Singer-Songwriters Tom Odell und wurde auf dem Album „A Long Way Down“ (2013) veröffentlicht. Wir haben kurzerhand das Klavier durch eine Gitarre ersetzt. Weitere Instrumente sind: Glockenspiel, verzerrtes Clavichord, Floortom, echte Crash- & Ridebecken, Basssynth und eine 808 Bassdrum. Alle Vocals stammten von Sandra Buchner, Arrangement von Dennis Schütze, Mix und Master von Jan Hees. Enjoy!

Mittendrin (KW26/2018)

Ende Mai wurden die beiden Alben „Graduation“ & „Celebration“ der Würzburger Tanz- & Cocktailband Die Musikstudenten veröffentlicht. Wenn man sich monatelang, in diesem Fall ein halbes Jahr, mit einer Produktion beschäftigt hat, ist der Veröffentlichungstermin ein vorläufiger Schlusspunkt und die Erleichterung darüber körperlich spürbar. Nicht umsonst heißt dieses Ereignis im englischen Sprachgebrauch „Release“, man kann bzw. muss endlich loslassen. Album und Tracks sind draußen, werden erstmals von anderen gehört, werden im besten Fall einen Eindruck hinterlassen, eine Wirkung entfalten. Sie befinden sind auf dem Weg und werden mit der Zeit ein Eigenleben entwickeln. Irgendwann später wird man ihnen als alte Weggefährten wiederbegegnen, vorläufig aber nur als Songmaterial, das ich regelmäßig als Bandmusiker singe und spiele, das reicht erstmal. Weiterlesen

Ich mache u.a., was ich immer tun wollte

Mit 16, 17 Jahren war mein Traum in einem Tonstudio eigene Aufnahmen machen zu können. Seitdem sind viele Jahre vergangen. Letzten Monat habe ich mit „Graduation“ & „Celebration“ der Musikstudenten mein 36. und 37. Album als Produzent und Musiker veröffentlicht, ich arbeite an meinem kommenden Soloalbum, nebenbei produziere ich Einzeltracks für regionale Künstler. Ich schreibe, arrangiere, singe und spiele verschiedene Instrumente ein und veröffentliche die Ergebnisse (zum Teil sind sie weltweit erhältlich). All das mache ich seit mehr als zehn Jahren in meinem eigenen Projektstudio in einem Zimmer meiner Wohnung. Ich kann loslegen, wann immer ich will, ich kann tun (und lassen), was immer ich will. So gesehen bin ich dem Traum meiner Jugend ziemlich nah gekommen, genaugenommen habe ich ihn sogar deutlich übertroffen. Hätte mir jemand vor drei Jahrzehnten gesagt, dass ich ca. 30 Einzelmusiktitel im Jahr produziere und 2-3 Alben veröffentliche, hätte ich das nicht geglaubt. Hätte man mir dann gesagt, dass man davon nicht im Ansatz seinen Lebensunterhalt bestreiten kann, hätte ich ihn für verrückt erklärt, aber das nur nebenbei.

Irgendwo habe ich mal gelesen, dass man sich erreichbare Ziele setzen soll und wenn die erreicht sind, kann man sich freuen und sich das nächste Ziel setzen. Das wäre eine gute Voraussetzung um voranzukommen und zufrieden zu sein. Ich mache u.a., was ich immer tun wollte. Das ist erstmal etwas Schönes. Vielleicht wäre jetzt die Zeit mir ein neues Ziel zu setzen. Da fällt mir ein, es gab auf dem langen Weg bereits andere Ziele, die ich verfolgt und zum Teil erreicht habe. Erreicht habe ich viele von den Zielen, deren Umsetzung ich alleine in der Hand hatte. Gescheitert bin ich meist dann, wenn ich von anderen abhängig war oder mich von anderen abhängig gemacht habe. So gesehen war es also ein entscheidender Schritt nicht mehr in Studios anderer zu gehen um Aufnahmen zu machen, sondern mich zu emanzipieren, Ausrüstung zu kaufen, Erfahrungen zu machen und selbständig zu produzieren.

Einziges Problem ist, dass die Ergebnisse, also die fertig produzierte Musik, immer weniger Menschen interessiert. Das liegt nicht an der minderen Qualität oder größeren Quantität, es liegt einfach daran, dass sich die Zeiten und damit Geschmack und Konsumgewohnheiten verändert haben. Man sollte das nicht persönlich nehmen. Einzig entscheidend ist die Frage, ob man das tut, was man für richtig hält, das, was man tun will. Und meine Antwort darauf ist: Ja, das tue ich, nicht ausschließlich, aber u.a.

Neues von Doro T

Vor einer guten Woche fand ein Videodreh der Würzburger Sängerin Doro T statt. Nach dem Konzeptalbum „Iconic Popsongs of the 1980s in 88bpm“ (2017) diesmal eine Performance von beliebten Everly-Brothers-Songs in Duo-Besetzung, live und ohne doppelten Boden. Wird jetzt noch synchronisiert und technisch aufbereitet und erscheint in Kürze. Hier zwei Fotos vom Set:

Und ein Blick hinter die Kulissen:

 

Nach den Alben ist vor dem Album (KW18-20/2018)

Die 18 neuen Tracks für die kommenden Alben/Videos der Würzburger Tanz- & Cocktailband Musikstudenten wurden bereits Anfang des Jahres eingespielt. In den letzten Wochen haben Jan Hees und ich (DS) trotz örtlicher Distanz intensiv am Mix gearbeitet. Das bedeutet, dass Jan Hees einen ersten Mix von allen Tracks erstellt und an mich übermittelt. Ich höre mir dann alle Mixe auf mindestens drei verschiedenen Abspielsystemen durch (iMac, Aktivbox, Kopfhörer), mache dabei Notizen und versende im Anschluss eine Liste mit Änderungswünschen. Diesmal haben wir nach fünf Komplettdurchläufen, zeitlich verteilt über mehr als einen Monat, nochmal die Grundidee in Frage gestellt und einen leicht modifizierten Ansatz mit mehr echten Raumanteilen gewählt. So kamen wir am Ende auf ganze neun Komplettdurchläufe (jedes Mal mindestens 3×18 Tracks durchhören). Weiterlesen

Neues von Simon-Philipp Vogel

Heute fand der Videodreh für einen neuen Song des Würzburger Liedermachers Simon-Philipp Vogel statt. Zum ersten Mal keine komplett durchgeplante Studioproduktion mit der Beteiligung anderer Musiker, sondern eine Performance in Minimalbesetzung, live und ohne doppelten Boden. Wird jetzt noch synchronisiert und technisch aufbereitet und erscheint dann in Kürze. Hier ein paar Fotos vom Set:


Und ein Blick hinter die Kulissen:

Video: „Valerie“ von Sandra Buchner

Die Würzburger Sängerin Sandra Buchner hat mit „Valerie“ das vierte Musikvideo zu ihrem aktuellen Album „Zero Pop“ (2018) veröffentlicht. Sie hat gesungen, gefilmt und geschnitten, eingespielt wurde von Dennis Schütze (git, keys, bass, drums), gemischt und gemastert von Jan Hees. Zwei weitere Videos werden in den kommenden Wochen folgen.