Reiseführer: „Kroatische Küste. Istrien, Kvarner“ von Daniela Schetar

Der Marco Polo Reiseführer „Kroatische Küste“ erscheint 2016 in der 12. aktualisierten Auflage. Die Autorin Daniela Schetar ist Ethnologin und Reisebuchautorin und bezeichnet Istrien, die Region zwischen Kroatien, Slowenien und Italien als ihre Heimat. Von ihr liegt bei Marco Polo auch ein Reiseführer für die etwas südlicher gelegene Region Dalmatien vor. Von allen im deutschsprachigen Raum erhältlichen Reiseführern zur Region Istrien ist dieses Büchlein mit gut 150 engbedruckten, farbigen Seiten im Hosentaschenformat (11x19cm) das wohl dichteste und kompakteste. Viele Fotos und Hinweise, kurze, auf’s wesentliche reduzierte Texte, wichtige Basisinformationen werden übersichtlich und nach Farben sortiert aufbereitet, für tiefschürfende, kulturgeschichtliche Exkurse sollte man einen anderen, ausführlicheren Reiseführer wählen (z.B. ADAC, Baedecker, Michael Müller). Weiterlesen

Sommerreise 2017

Würzburg, Saab, Wasserpumpe, Schrauben, Keilriemenriss, Lichtmaschine, Schrauben, Beladen, Abfahrt, München, Fuschl, Baden, Wandern, Salzburg, Getreidegasse, Festspielhaus, Spaziergang, Kaffeehaus, Tomaselli, Domplatz, Jedermann, Fuschl, München, Theatron im Olympiapark, Mundharmonika, Skolka, Riesenrad, Dinkelsbühl, Würzburg, Wine Grooves im Divino Nordheim, Schloss Weikersheim, Zahnarzt, Saab, Schrauben, wieder München, Bayernticket, Garmisch, Partnachklamm, Eckbauer, Bayernticket, Flughafen München, Mietwagen, kein Führerschein dabei, kein Mietwagen, Problem, Polizei hilft, doch Mietwagen, Umpacken, München, Salzburg, Ljubiljana (Slo), Students Residence, Street Food Festival, Musikfest, Jazz, Lindy Hop, Karawankentunnel, Kroatien, Fähre, Krk, Cres, Campingplatz, Camping, FKK?, Textil!, Mali Losinj, Baden, Tauchen, Sonnen, Fähre, Kozina, Triest, Eis, Spaziergang, Ljubiljana, Karawankentunnel, Salzburg, München, Umladen, Mietwagenrückgabe, Viktualienmarkt, Beck, Bauer & Hieber, Saab, Würzburg, Ausladen, puh!

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Kein Sprint, ein Marathon (KW29-32)

Anfang Juli begann mit Recherchearbeiten und Pressekonferenz zur Fahrradtour Rundherum Main-Spessart und einem Videodreh, bei dem Material für gleich drei Videos abgedreht wurde (bei zwei dieser Videos spiele ich alle Instrumente). Ab 7. Jul folgte die eigentliche Tour mit täglichen Blogberichten. Eigentlich ein wunderbares Projekt, aber auf Dauer war die körperliche und geistige Dauerbelastung auch kräftezehrend. Das merkte ich allerdings erst ab dem vorletzten Tag und in der Zeit direkt nach meiner Rückkehr.

Daheim waren in den zehn Tagen meiner Abwesenheit einige Dinge liegen geblieben. Es ging also fast nahtlos weiter: Nacharbeiten an der Tourberichterstattung, Zahnarzttermine, Unterricht, Konzerte, die Arbeiten für die Instandsetzungen des Wasserschaden in unserer Wohnung vom Mai gingen in die letzte Runde, fast täglich kamen Handwerker und verrichteten ihre Arbeiten. Das Video wurde in mehreren Phasen geschnitten und veröffentlicht, eigener Geburtstag mit Überraschungsfete, Veröffentlichung des Albums „Mitmachlieder aus dem Hochhaus Nummer“ inkl. Poster, Songbook, Webseite, dazu ein herrlicher Abschlussgrillabend mit fast allen Beteiligten, die an diesem Projekt mitgewirkt haben (Danke!), eine neue Songproduktion von Simon-Philipp Vogel (ich spiele Piano, Lap Steel, E-Bass), Zahnschmerzen, Arztbesuche, Flur streichen, Session in Winterhausen, anderen beim Umzug helfen, Christof hat noch ein paar Fragen zum Onlinerelease seines Albums, Schreiner holt die Türen ab, Details für den Austausch der Fenster müssen entschieden werden, Zelt und Isomatten kaufen, Mietwagen für den Urlaub buchen, noch mal Zahnarzt, Blutprobe beim anderen Arzt okay, CDs verschicken, Anfragen beantworten, Musiker sagen für bevorstehende Konzerte ab, Ersatz organisieren, Grillfete, Auto hat TÜV, Weinfest, Anzughose zerrissen, neue besorgen, TÜV neu, aber komisches Geräusch im Motorraum, noch mal Zahnarzt, Kinder haben jetzt Ferien, Freizeit will organisiert sein. Je mehr ich erledige, desto mehr kommt wieder dazu. Habe keine Zeit und keine Energie mehr mich darüber aufzuregen. Ich werde immer müder, falle jeden Abend wie ein Toter ins Bett. Die abonnierte SZ stapelt sich neben meinem Bett, ich komme nicht mehr hinterher, ach ja, den Blog gibt’s ja auch noch. Weiterlesen

Video: „Bis di Mäglöckli blöahn“ von Siggi Juhasz

Während meiner Umradelung von Main-Spessart im Rahmen des Projekts Rundherum sind einige kleine Musikclips entstanden. Der unterfränkische Liedermacher Siggi Juhasz hat hintereinander gleich mehrere Lieder für mich eingespielt. Bereits veröffentlicht wurde „Die Werntaleisenbahn“, hier nun ein weiteres Lied mit dem Titel „Bis di Mäglöckli blöahn“. Siggi Juhasz singt im Dialekt seiner Heimat zwischen Bachgrund und Werntal bei Arnstein in Unterfranken. Aber Vorsicht: Geht ans Herz!

 

Résumé: Rundherum Main-Spessart

Die Fahrradtour für das Blogprojekt „Rundherum Main-Spessart“ im Auftrag des Regionalmanagements Main-Spessart ging vor ein paar Tagen zu Ende. Zeit für einen kleinen Rückblick und ein persönliches Résumé.

Die Aufgabe war es in zehn Tagesetappen den Landkreis vom nördlich gelegenen Obersinn entgegen den Uhrzeigersinn mit dem Fahrrad zu umrunden und dabei Land und Leute zu erkunden. Täglich wurde über die Erlebnisse des jeweiligen Vortrags bis 12.00 mittags in einem Blogartikel in Wort, Bild und Videoclips berichtet. Die Tour begann am Freitag, den 7. Juli 2017 in Obersinn und endete am Sonntag, den 16. Juli 2017 ebendort. Die Berichterstattung startete am Sa, den 8. Juli, der Blogartikel zur letzten Etappe erschien am Mo, den 17. Juli. Weiterlesen

Main-Echo über „Rundherum Main-Spessart“

Radblogger hat viele Fans gefunden – Landkreis: In zehn Tagen einmal rundherum
Von Sylvia Schubart-Arand

„Rundherum Main-Spessart“: Das war das Ziel des Fahrradbloggers Dennis Schütze, der in Obersinn startete und nach zehn Etappen in genau so vielen Tagen auch wieder dort angekommen ist. Die beiden Regionalmanagerinnen Tatjana Reeg und Saskia Nicolai schickten den 44-jährigen erfahrenen Reiseblogger aus Würzburg auf sein Radabenteuer (wir berichteten mehrfach). Eine sehr positive Bilanz zogen Regionalmanagerin Nicolai und der Blogger nach der Tour entlang der Landkreis-Außengrenze. Weiterlesen

Mainpost über „Rundherum Main-Spessart“

Rund um den Landkreis in zehn Tagen
Von Markus Rill

Geschichten über Land und Leute und Kultur hatten sich die Regionalmanagerinnen Saskia Nicolai und Tatjana Reeg erhofft, als sie Dennis Schütze mit dem Fahrrad rund um den Landkreis schickten. Genau das und viel mehr lieferte der Würzburger in den vergangenen zehn Tagen. Weiterlesen

Etappe 10 „Saaletal“: Weyersfeld bis Obersinn

Sonntag war der zehnte und letzte Tag meiner Main-Spessart-Umradelung. Ich erwachte kurz nach sieben in dem kleinen Gartenhäuschen hinter der Kirche in Weyersfeld. Als ich vor die Tür trat hörte ich gedämpftes, rhythmisches Bollern aus dem Jugendtreff in der Holzbude im Garten schräg gegenüber. Da hatten anscheinend welche die Nacht durchgemacht und dämmerten in die frühsonntägliche Chilloutphase. Die Beats hatte ich beim schlafen gar nicht wahrgenommen, war auch nicht davon geweckt worden. Um 8.00 wurde ich abgeholt und es gab ein reichhaltiges Frühstück mit selbst gemachten Marmeladen und Honig bei Familie Fürsch. Danach sortierte ich wie alle Vormittage zuvor Fotos vom Vortag und schrieb den Blogartikel dazu. Gegen Mittag ging’s wieder zum Gartenhaus, ich packte meine Sachen und besichtigte noch kurz die Forellenzucht von Herrn Fürsch. Das Becken wurde in den Dreißigerjahren ausgehoben und diente zuerst einige Jahrzehnte als kleines Freibad. Inzwischen wurde es jedoch unterteilt und zu zwei Fischbecken umfunktioniert. Hier stehen Herr Fürsch und Sohn Florian am Beckenrand.

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Etappe 9 „Bachgrund“: Obersfeld bis Weyersfeld

Am Samstagmorgen erwachte ich frisch und erholt. Als ich nach unten kam, hatte das Ehepaar Luck den Tisch gedeckt. Brötchen aus dem Dorfladen, Honig, Marmeladen, Wurst und Käse, eigentlich alles, was das Herz begehrt. Gleich nach dem Frühstück fing ich an Fotos zu sortieren und den Blogartikel zu schreiben, denn über Nacht war für mich noch ein besonderer Termin eingeplant worden. Die gestrige Abendgesellschaft hatte von einem Obersfelder Lied erzählt, in dem lokale Raufbolde mit ihren Erlebnissen prahlen. Das wollte ich natürlich hören. Also fuhren wir gegen 11.00 vormittags zum Urheber der musikalischen Räuberpistole, dem weit über den Bachgrund bekannten Dorfmusiker Alois. Der war zwar gerade dabei sich für die Abfahrt zu einer Hochzeitseinladung fertig zu machen, aber er war gerne bereit das Akkordeon hervorzuholen und das Lied anzustimmen. Habe ich selbstverständlich gefilmt. Das Lied basiert auf einem alten, überlieferten Refrain, die Strophen wurden textlich etwas entschärft, modernisiert und erweitert.

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