Buch: „6000 Kilometer westwärts“ von Dirk Rohrbach

Dirk Rohrbach ist Reisender, Fotograf und Journalist. Sein Buch „6000 Kilometer westwärts“ über die Durchquerung der USA mit dem Fahrrad innerhalb von drei Monaten ist 2017 in zweiter Auflage als Taschenbuch erschienen. Die erste Auflage wurde noch unter dem Titel „Highway Junkie – Mitten durch Amerika“ im Jahr 2014 bei einem anderen Verlag veröffentlicht. Wann die Tour tatsächlich stattgefunden hat, ist im Buch an keiner Stelle vermerkt und war auch durch eine Recherche nicht herauszufinden.
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Album: „This mess we made“ von Isa Tabasuares

Isa Tabasuares ist eine philippinische Singer/Songwriterin, die seit einigen Jahren in Berlin lebt. Hierher kam sie wegen eines weiterführenden Studiums der Pflegewissenschaften, aber statt fleißig zu studieren, tauchte sie schon bald in die Kunst- und Open-Mic-Szene der deutschen Hauptstadt ein. Mittlerweile ist sie nicht nur als Musikerin, sondern auch als Malerin und Fotografin tätig. Im November 2017 veröffentlichte sie ihr Debutalbum „This mess we made“ mit zehn eigenen Songs Weiterlesen

Buch: „Beste Absichten“ von Thomas Brussig

Thomas Brussig ist ostdeutscher Schriftsteller und Drehbuchautor. Seinen Durchbruch erlebte er mit „Helden wie wir“ (1995), es folgten „Am kürzeren Ende der Sonnenallee“ (1999) und „Wie es leuchtet“ (2004). Seine Romane wurden in 30 Sprachen übersetzt, einige auch erfolgreich verfilmt. Brussig erzählt individuelle Geschichten zu Zeiten der späten DDR und wie sich Mauerfall und Wendezeit auf Lebensläufe auswirkte. Nach „Das gibt’s in keinem Russenfilm“ (2016) legt Brussig mit „Beste Absichten“ im Frühjahr 2017 einen schlanken, lebendigen Roman vor, der sich wiederum mit seinem Lieblingsthema beschäftigt.
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Songbuch: „Das Weihnachts-Ding“ von Andreas Lutz & Bernhard Bitzel (Hg.)

Zur letzten Weihnachtssaison erschien eine Spezialausgabe der Liederbuch-Reihe „Das Ding“ zum Thema Weihnachten, sie umfasst mehr als 200 deutsche und internationale Lieder in zwei verschiedenen Formaten (A5, A4). Wie gewohnt erscheint auch dieser Band in praktischer und stabiler Ringbindung. Das macht das Um- und Rumblättern leichtgängig und schont die Buchseiten. Deckel und Boden sind aus festem Karton und mit Plastikfolie kaschiert, so dass auch in feucht-fröhlichen Runden nicht gleich Flecken kleben bleiben. Weiterlesen

Noten: „Der Lichterbaum“ – Weihnachtslieder in verschiedenen Besetzungen

Seit vielen Jahrzehnten erscheint bereits die Heftreihe „Der Lichterbaum“ mit traditionellen Weihnachtsliedern in verschiedenen Besetzungen. Es gibt die kompakte Melodieausgabe für einstimmigen Gesang mit allen Liedstrophen und Akkorden, eine Ausgabe für Gesang und ausnotierter Gitarrenbegleitung und eine empfehlenswerte Stubenmusi-Ausgabe für drei Melodieinstrumente und notierter Gitarrenbegleitung und einer zusätzlichen Transposition für Altflöte. Weiterlesen

Noten: „Weihnachtslieder“ von Elisabeth Pallas

Für Instrumentallehrer gehört der Spätherbst musikalisch gesehen bereits zur Vorweihnachtszeit. Spätestens ab dem Reformationstag/Allerheiligen werden mehr und mehr traditionelle Weihnachtslieder ins Unterrichtsrepertoire gemischt damit sie zum Adventskonzert, spätestens aber zum Weihnachtsabend im Kreise der Familie vorspielreif sind. Für Klavier gibt es eine reichhaltige Auswahl von Arrangements für verschiedene Spielniveaus. Sucht man allerdings Literatur für absolute Anfänger wird es übersichtlich. Besonders gut gelungen ist die Sammlung mit dem schlichten Titel “Weihnachtslieder für Klavieranfänger“ von Elisabeth Pallas, das schon seit etlichen Jahren auf dem Markt ist. Weiterlesen

Buch: „Vintage“ von Grégoire Hervier

Grégoire Hervier ist französischer Schriftsteller. Bisher veröffentlichte er die Romane „Scream Test“ (2006) und „Zen City“ (2009). Mit einigem zeitlichen Abstand folgte nun „Vintage“ (2016), der im August 2017 in deutscher Übersetzung bei Diogenes erschien. Der neue Roman ist eine Mischung aus unterhaltsamem Krimi, instrumental-historischer Abhandlung und musikalischer Spurensuche. Hervier verwebt dabei geschickt tatsächlich belegte und frei erfundene popkulturelle Begebenheiten zu einer stringenten und spannenden Kriminalerzählung. Weiterlesen

Album & Kinderbuch: „Alles wird weiss“ von Johannes Stankowski & Eva-Maria Ott-Heidmann

Johannes Stankowski ist deutscher Sänger, Gitarrist und Songschreiber. Nach einigen Jahren als Folkmusiker veröffentlichte er 2014 das Album „Alles wird grün“ mit selbstverfassten Kinderliedern, kurz danach folgte das Album „Alles wird bunt“ mit zehn weiteren, neuen Liedern. Beide Alben erschienen als Package mit einem kleinen, handlichen Bilderbuch mit Textausschnitten und farbenfrohen Illustrationen der Künstlerin Eva-Maria Ott- Heidmann. Nur ein Jahr später nun also das dritte Album der Reihe, es trägt den erwartbaren Titel „Alles wird weiss“ und wurde nach dem nunmehr altbewährten Konzept erstellt. Präsentiert werden zehn neue Kinder- und Familienlieder über Winter, Weihnachten und Neujahr. Weiterlesen

Buch: „Der kleine Fup“ von Klaus Bittermann

„Der kleine Fup“ ist eine Sammlung von Miniaturen, die im Laufe der letzten Jahre unter der Überschrift „Berliner Szenen“ im Lokalteil der Tageszeitung taz erschienen sind. Klaus Bittermann erzählt darin von kleinen, humorvollen Begebenheiten, die ihm und seinem Sohn in ihrem Alltag im Kiez zustoßen. Das Büchlein ist eingeteilt in zwei Abschnitte: „Der frühe Fup – Episoden aus der geheimnisvollen Welt eines 3 bis 5-jährigen“ und „Der späte Fup – Episoden aus dem wilden Leben eines 6 bis 7-jährigen“. Es geht darin um Kindergarten, Schule, Hort, Hausaufgaben, Sportunfälle, kleine Verletzungen, Auseinandersetzungen, Diskussionen, kleine Streits & Versöhnung, Spaziergänge, Galeriebesuche und skurrile Begegnungen aller Art. In den Betrachtungen spielen auch Fußballtrikots, Sammelkarten und Fidget-Spinner eine Rolle. Weiterlesen

Buch: „Wo ich herkomme, sind die Leute freundlich“ von William Saroyan

William Saroyan (1908-1981) war ein US-amerikanischer Schriftsteller und Drehbuchautor armenischer Herkunft. Seine Geschichten beschreiben oft das Leben einfacher Einwanderer im Kalifornien der 1930er und 1940er Jahre. 1940 gewann er den Pulitzer Preis, dessen Empfang er jedoch aus persönlichen Gründen ablehnte. Der britische Autor Stephen Fry bezeichnet Saroyan als „one of the most underrated writers of the [20th] century“ und stellt ihn auf eine Stufe mit Hemingway, Steinbeck und Faulkner. Weiterlesen