Noten: „Ukulele. Chords and More“ von Richard Kleinmaier

Mit seinem Nachschlagewerk „Chords and More“ legt Richard Kleinmaier ein weiteres Heft für Ukulele vor. Zuvor erschienen bereits „Weihnachten mit der Ukulele“ (2011), seine „Schule für Ukulele“ (2014) und zuletzt die Stückesammlung „Mit der Ukulele durch das Jahr“ (2017). Kleinmaier hat den Bedarf nach sorgfältig aufgearbeiteter Anleitung und Spielstücken für Ukulele erkannt und bietet mittlerweile eine breite Palette deutschsprachiger Materialien. Da war es dann wohl nur noch eine Frage der Zeit bis er ein weiteres Heft den Themen Akkorden, Kadenzen und Musiktheorie widmen würde. Weiterlesen

School’s Out: Neue Kurse starten im September 2018

Mit dem heutigen Freitag endet in Bayern das Schuljahr 2017/18 und damit auch ein persönliches Unterrichtsjahr für mich als privater Instrumentallehrer. Ich biete vorwiegend Einzelunterricht für Kinder (ab 8 Jahren), Jugendliche und Erwachsene auf den Instrumenten akustische Gitarre, E-Gitarre, Ukulele, Banjo, Mandoline und E-Bass. Inhaltliche Schwerpunkte liegen in den Bereichen: Klassik (Barock-Klassik-Romantik-Moderne), Liedbegleitung mit Gesang (Folk-Blues-Country-Pop) und Einführung in die Improvisation (Blues-Jazz-Rock).
Nach den Sommerferien geht es mit Schulbeginn am 11. September wieder los. Bei Interesse einfach melden unter: 0931/416188, alles weitere in einem persönlichen Gespräch.

Noten: „Die Notenbücher der Geschwister Mozart“

In diesem editorisch aufwändig gestalteten Sammelband sind das „Notenbuch für Maria Anna (Nannerl) Mozart“ und das „Londoner Skizzenbuch“ zusammengefasst. Bei ersterem handelt es sich um eine handschriftliche Sammlung von Einzelstücken für Klavier, die der Vater und Musikpädagoge Leopold Mozart anlegte um seine Tochter Maria Anna, genannt Nannerl, als junges Kind im Klavierspiel zu unterrichten. Später wurde diese Kollektion von ca. 50 meist zweistimmigen Stückchen, darunter viele kurze Menuette, auch verwendet um den jungen Wolfgang Amadeus zu unterrichten. Die Kleinkompositionen stammen vom Vater selbst, umfassen aber auch Stücke von einigen Zeitgenossen. Zum Ende des Büchleins wurden vom Vater die ersten Kompositionsversuche des damals noch sehr jungen Mozarts notiert. Anlässlich einer großen Bildungsreise durch Europa erhielt Wolfgang Amadeus Mozart 1864 im Alter von 8 Jahren ein eigenes Notenheft, das heute unter dem Titel „Londonder Skizzenbuch“ bekannt ist. Er konnte inzwischen selbst schreiben und hielt hier seine musikalischen Ideen fest. Das Buch besteht aus ca. 40, eigenhändig notierten, zum Teil mehrsätzigen Kompositionen, die heute unter der Nummer 15 im Köchelverzeichnis katalogisiert sind. Weiterlesen

Essay: „Your Personal Guitar Coach“ in üben & musizieren

Mein Essay „Your Personal Guitar Coach. Instrumentalunterricht als Personal Coaching?“ wurde soeben in der Fachzeitschrift üben & musizieren (3/2018, Schott) veröffentlicht. Die Vorlage für den Text war der dreiteilige Blogartikel „Instrumentalunterricht als Personal Coaching“ (Teil 1, Teil 2, Teil 3).

Neues von Doro T

Vor einer guten Woche fand ein Videodreh der Würzburger Sängerin Doro T statt. Nach dem Konzeptalbum „Iconic Popsongs of the 1980s in 88bpm“ (2017) diesmal eine Performance von beliebten Everly-Brothers-Songs in Duo-Besetzung, live und ohne doppelten Boden. Wird jetzt noch synchronisiert und technisch aufbereitet und erscheint in Kürze. Hier zwei Fotos vom Set:

Und ein Blick hinter die Kulissen:

 

Ein idealer Tagesplan

Letzens sprach ich im Unterricht mit einer Schülerin darüber wie, wann und wie lange man am besten übt. Als Instrumentalpädagoge empfehle ich meistens 3-4 mal pro Woche (das ist realistisch) für 20-30 Minuten (das ist optimistisch), dabei unterscheide ich in Üben (Neues lernen, einüben, auswendig lernen) und Spielen (Erarbeitetes wiederholen, Repertoirepflege, rumprobieren). Während des Gesprächs stellte ich im Rückblick auf meine eigenen Arbeitsgewohnheiten fest, dass es für bestimmte Tätigkeiten günstige und ungünstige Tageszeiten gibt. Weiterlesen

Noten: „Schumann for Guitar“ von Martin Hegel (Hg.)

Robert Schumann zählt zu den bedeutendsten und einflussreichsten Figuren der deutschen Romantik. Er wurde 1810 in Zwickau geboren und wirkte als Komponist, Musikkritiker und Dirigent. Sein kompositorisches Werk umfasst Klaviermusik, Lieder, Orchestermusik (vier Sinfonien), Kammermusik, Chormusik und eine Oper. Er bezeichnete sich selbst als Tondichter und strebte nach einer zukunftsträchtigen, poetischen Musik. Nach einem Leben, das von etlichen persönlichen Krisen geprägt war, starb er 1856 nach einem missglückten Selbstmordversuch in geistiger Umnachtung in einer Anstalt in Endenich bei Bonn. Weiterlesen

Noten: „2 Finger Banjo“ von Sebastian Schröder (2)

Mit seinem Buch „Banjo spielen!“ hat Sebastian Schröder im Jahr 2016 ein wohl informiertes und beeindruckend umfangreiches Debut für Selbststudium und Unterricht vorgelegt. Didaktisch aufbereitet und in angenehmen Ton werden hier  wesentliche Aspekte und stilbildende Spielweisen des Instruments verständlich und nachvollziehbar erklärt. Nach diesem allgemein Werk hat Schröder sich nun einem sehr speziellen Thema zugewandt. Es geht um den alten, fast schon archaischen Folkspielstil 2-Finger-Banjo, der neben Clawhammer und Bluegrass/Scruggs geradezu ein Nischendasein fristet und das völlig zu Unrecht, denn es handelt sich dabei um eine einfache, aber dennoch sehr effektive Spielweise. Weiterlesen

Foto: Brüko Ukulelen, Kitzingen (3)

Kurz vorm Osterfest mal wieder zu Besuch beim Ehepaar Pfeiffer in der Brüko Ukulelen Manufaktur in Kitzingen. Wir haben viele Modelle angespielt u.a. auch mehrere brandneue Prototypen (Pineapple, Skull-Island). Am Ende habe ich mir eine Albino Sopran-Ukulele gekauft. Der Klang war so schön hell und glockig, ich konnte einfach nicht widerstehen.

Easy & Heavy (KW09-11/2018)

Die 18 Tracks für die kommenden Alben/Videos der Würzburger Tanz- & Cocktailband Musikstudenten sind komplett eingespielt und befinden sich derzeit mitten im Mix. Für kleine Probleme wurden Lösungen gefunden und die ersten Ergebnisse klingen vielversprechend. Ab jetzt wird in mühevoller Kleinstarbeit an den Feinheiten der Mixe gearbeitet, Track für Track, Durchlauf für Durchlauf. Erfahrungsgemäß sind ca. 8-10 Gesamtdurchläufe mit einzelnen Korrekturen erforderlich. Jeder Mix wird auf verschiedenen Abhören (einfache Anlage, gute Anlage, Kopfhörer) korrekturgehört und Auffälligkeiten notiert bzw. kommentiert. Jeder Durchlauf umfasst das Durchhören von mindestens 3x 18 Tracks, danach werden die Kritikpunkte in den Mix eingearbeitet, nach 2-3 Tagen Pause folgt der nächste Durchlauf, bis zum Schluss alles so gut wie eben möglich ist. Gegen Ende wird auch darauf geachtet, dass die Tracks ein einheitliches Gesamtbild abgeben, obwohl das in der heutigen Zeit vielleicht nicht mehr ganz so wichtig ist wie früher, weil Alben nur noch selten in der „richtigen“ Reihenfolge und am Stück angehört werden. Weiterlesen